Aktuelles

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Landesbauernverbandstag: Christian Schmidt erneut in den Vorstand gewählt

Auf dem vom 34. Landesbauernverbandstag des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V. wurde nach der Wahl von Bauernpräsident Olaf Feuerborn in seine zweite Amtszeit auch der Vorstand neu gewählt.

Aus unserem Kreisverband stellte sich Christian Schmidt, Geschäftsführer der Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck, zur Wiederwahl für den Landesvorstand.

Der 57-Jährige ist seit vielen Jahren im Landesvorstand vertreten und setzt sich insbesondere für die Belange der Rinder- und Milchviehhalter ein.

Er wurde mit großer Mehrheit wieder gewählt.

Sandra Schmerse, AG Schwarzbuntzucht Jeggeleben e G, wurde erneut in die Revisionskommission gewählt.

Somit gehören zum Landesvorstand (Foto: v.l.n.r.) : Susann Thielecke (BV Nordharz e. V.), Olaf Feuerborn (BV Anhalt e. V.), Katrin Beberhold (BV Burgenlandkreis e. V.), Heidrun Spengler Knappe(BV Börde e. V.), Christian Schmidt (BV Altmarkkreis Salzwedel e. V.), Sven Borchert (BV Börde e. V.).

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Agrarpolitische Diskussion auf dem Landesbauernverbandstag

Unter dem Titel „Ernährungs- und Energiesicherheit in volatilen Zeiten“

diskutierten Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt,

Reinhold Sangen-Emden, Referatsleiter Biodiversität, Großschutzgebiete, Naturschutzfördermaßnahmen im Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Friedrich-Otto Ripke,

Staatssekretär a.D. und Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V.

sowie Bauernpräsident Olaf Feuerborn vor Mitgliedern und geladenen Gästen.

Stefan Bernschein, Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk, übernahm die Leitung der Podiumsdiskussion, die viele Themengebiete berührte.

Neben Bürokratie, Europäischer Agrarpolitik oder Energiegewinnung und Erlösabschöpfung wurde das Thema Lebensmittel und Tierhaltung sehr emotional.

„Wir sind acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten und Deutschland ist Nettoimporteur von Lebensmitteln“, so Ripke, der mit seiner Aussage die Gefühlslage der Landwirte auf den Punkt brachte. Was tragen wir zur Welternährung bei, wo wir doch Landwirtschaft so gut können, war seine Frage.

Fast als Kontrastprogramm stellte Sangen-Emden hingegen die heimische Erzeugung von Fleisch in Frage.

Das sah Ripke wiederum als sehr hinterfragungswürdig.

Er benannte die aktuelle Politik in Deutschland als Importbeschleuniger für billige Lebensmittel.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

 

Ehrennadel für Raimund Punke

Auf dem vom 34. Bauernverbandstag des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e. V. wurde Raimund Punke eine Ehrennadel des Verbandes verliehen.

In seiner Laudatio legte Präsident Olaf Feuerborn dar, dass Punke die gesellschaftliche Wahrnehmung des landwirtschaftlichen Berufsstandes sehr wichtig und ein Grundsatz seines Handelns ist.

Raimund Punke ist seit 2009 Vorstandsvorsitzender im Bauernverband Altmarkkreis                  Salzwedel e. V. und arbeitet mit großem Engagement für die Belange des Berufsstandes.

Er war Vorstandvorsitzender und Geschäftsführer der Milcherzeugergenossenschaft Klötze e G.

Die Geschäftsfelder Milchviehhaltung und Ackerbau des Unternehmens wurden von ihm geschickt genutzt, um mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen ins Gespräch zu kommen.

Er bot für die Medien von Print, über Radio bis hin zum Fernsehen die Möglichkeit, sich vor Ort über die Landwirtschaft zu informieren und nachzufragen.

Auf der letzten Mitgliederversammlung des Kreisverbandes wurde er erneut zum Vorsitzenden gewählt.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Präsident Olaf Feuerborn zieht Bilanz zur Verbandsarbeit

Auf dem vom 34. Landesbauernverbandstag des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V. zieht Bauernpräsident Olaf Feuerborn Bilanz zur Verbandsarbeit.

Vor den anwesenden Delegierten der Kreisbauernverbände und der assoziierten Verbände geht er in Staßfurt auf die Herausforderungen der Betriebe in der Coronapandemie, die Systemrelevanz der Landwirtschaft und die Marktverwerfungen nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine ein.

Die weitere Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachsen-Anhaltwird von der Umsetzung des Koalitionsvertrages abhängen.

In Sachsen-Anhalt gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Politik positiv, während die Arbeit auf Bundesebenen aufgrund der Regierungskoalition sehr schwierig ist, schätzte der Präsident ein.

Die Anliegen des Berufsstandes aus Sachsen-Anhalt und die Besonderheiten aus den neuen Bundesländern in die Arbeit des DBV mit einzubringen wird von Haupt- und Ehrenamt getan.

Auch das Jahr 2022 war wieder von Trockenheit geprägt und ihm ist es wichtig, dass die Landwirtschaft in der öffentlichen Diskussion bleibt.

Bei der Umsetzung von EU-Recht darf es in Deutschland zu keiner hausgemachten Verschärfung kommen.

Bei den anstehenden Änderungen der GAP hat die Praxis bereits handeln müssen, ehe alle Regeln bekannt sind.

Aktuell sind die Fernerkundungen ein Knackpunkt für die Praxis, die zu viel Unmut führt.

Die Anforderungen an die Tierhaltung werden von der Gesellschaft immer höher gehängt und die Finanzierung bleibt auf der Strecke, schätzte Feuerborn kritisch ein.

Die Vergabepraxis der BVVG-Flächen wurde vom Verband scharf kritisiert.

Die durch die EU vorgesehene Reduktion der Pflanzenschutzmittel nach gemeldeten Gebietskulissen treibt den Berufsstand um.

Dazu wird es im Rahmen der Umweltministerkonferenz am Freitag, 25.11.2022, Aktionen in Goslar geben, legte er dar.

„Nur mit einem starken DBV haben wir in der Bundespolitik überhaupt eine Chance, die Realität der Landwirtschaft in den Focus zu rücken“, gab der Präsident den Delegierten zu verstehen.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Hauptgeschäftsführer Marcus Rothbart zu Gast bei der Mitgliederversammlung

Unter dem Thema „Aktuelles aus der Agrarpolitik und der Interessenvertretung“ referierte Marcus Rothbart auf der Mitgliederversammlung in Klötze.

Entsprechend der Satzungen auf der Kreis- und Landesebene richtet sich die Arbeit des Verbands darauf, im Rahmen des Möglichen Einfluss auf Politik und Gesetzgebung im Land zu nehmen, mit dem Ziel der Verbesserung der Lage der Landwirtschaft.

Dabei gehe es immer um die gesamte Branche und nicht um den Einzelbetrieb, machte er deutlich.

Im laufenden Koalitionsvertrag der Landesregierung konnten zentrale Forderungen des Verbandes untergebracht werden, die es abzuarbeiten gilt.

Beispiele dafür seien Zuschuss des Landes zur Tierseuchenkasse, die Ausgleichszulage und Beibehalt, der Wasserrückhalt in der Fläche und generell die Aufforderung nach wirtschaftsfreundlichem Handeln.

Auf der Arbeitsebene gehe es u.a. um die anstehenden Änderungen bei der Agrarförderung, den Veränderungen bei den roten Gebieten und um die Änderung des Wassergesetzes.

Zu den Herausforderungen auf der Bundesebene berichtete er über den Einsatz des DBV auf den verschiedensten Ebenen.

Die inhaltliche Gestaltung des Koalitionsvertrages und die Parteiprogramme seien alles andere als landwirtschaftsfreundlich, so der Hauptgeschäftsführer.

Aktiver Abbau der Tierhaltung, Moorschutz oder Einschränkungen beim Pflanzenschutz und bei der Düngung lassen die Ökonomie völlig außen vor.

Rothbart wies auf den nächsten Aktionen des Berufsstandes hin:

Für den 22.11.2022 ist eine Demo-Aktion beim Bundestag in Berlin geplant. Grund ist die angekündigte Einführung einer Erlösabschöpfung auf Stromerlöse, diese hätte dramatische Auswirkungen für den gesamten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Aufruf steht unter dem Motto „Erneuerbare Energien – Zukunft statt Abschöpfung“.

Zum Abschluss der anstehenden UMK wird eine Aktion organisiert, um auf die Vielzahl drängender und existenzbedrohender Herausforderungen für die Landwirtschaft zu erinnern.  Geplant ist aktuell, am 25.11.2022 in Goslar eine Kundgebung in Nähe des Tagungsortes durchzuführen.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Mitgliederversammlung wählte neuen Kreisvorstand

Auf der Mitgliederversammlung des Kreisbauernverbandes wurde in dieser Woche der Vorstand und die Revisionskommission neu gewählt.

Den Vorsitz hat wieder der Klötzer Raimund Punke übernommen.

Die für vier Jahre gewählten Damen und Herren werden sich im Landkreis für die Belange der Landwirtschaft einsetzen.

Ob bei Verbandsgesprächen mit Behörden, Einrichtungen und Kommunen im Landkreis oder bei Gesprächen mit Landes- und Bundestagsabgeordneten sollen branchenspezifische Gesichtspunkte in die Waagschale kommen.

In seinem Vorstandsbericht legte Punke die Aktivitäten des Kreisverbandes dar.

Neben dem Einsatz auf verschieden Ebenen der Regionalentwicklung und der Öffentlichkeitsarbeit haben wieder Projekte rund um den Nachwuchs in der Landwirtschaft auf der Agenda gestanden.

In diesem Jahr waren die Auswirkungen der Trockenheit, Feldbrände, die Feldberegnung und die heimische Produktion von Nahrungsmittel im Focus von Anfragen.

Der Ukrainekrieg hat den Blick auf die Ernährungs- und Energieversorgung neu geschärft.

Die Landwirte sind ein Garant für die Lebensmittelerzeugung im eigenen Lande und mit den Biogasanlagen produzieren sie auch Gas und Strom.

Aber die immer noch nicht vollständig bekannten Regeln der Agrarpolitik und die Abschaltung von Biogasanlagen durch die Stromnetzbetreiber, die Drosslung der Gasproduktion und die drohende rückwirkende Erlösabschöpfung sind in diesem Zusammenhang nicht zu verstehen.

„Es ist wichtig, dass sich Unternehmen im ländlichen Raum engagieren und wirtschaftlichen Sachverstand einbringen“, so der Vorsitzende.

Der Erhalt der wirtschaftlichen Stabilität der Betriebe und somit die Sicherung der Nahrungsgrundlage erfordert es, dass politische Rahmenbedingungen neu ausgerichtet werden müssen, so der Tenor des Kreisverbandes.

 

Anlage:

Foto von Vorstand und Revisionskommission des Vorstandes: v.l.n.r.

Christian Schmidt, Friedrich Wilhelm Giggel, Astrid Kranz, Annegret Jacobs – Geschäftsführerin Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V., Christian Mahlow, Beate Peplau, Margret Pieper, Philipp Krümmel, Carsten Niemann, Sandra Schmerse, Lars Blaschke, Raimund Punke

(es fehlen: Silke Johansen-Rötz, Christian Raapke, Philipp Fölsch)

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Staatssekretär Gerd Zender zu Gast bei der Präsidiumssitzung des Landesverbandes

Auf der Präsidiumssitzung Ende September konnte Präsident Olaf Feuerborn den Staatssekretär Gerd Zender begrüßen.

Zender berichtete vom Verlauf der Agrarministerkonferenz in Quedlinburg.

Deutschland hat es nun endlich geschafft, den überarbeiteten GAP-Strategieplan für die EU-Agrarförderperiode ab 2023 in Brüssel einzureichen.

Was Zender als guten Schritt Richtung Planungssicherheit sieht, sahen die Praktiker eher skeptisch, denn die neue Förderperiode naht sich mit großen Schritten und die Regeln sind noch nicht in trockenen Tüchern.

Die Genehmigung durch Brüssel soll im Spätherbst erfolgen, während die notwendigen Anpassungen in den nationalen GAP-Verordnungen vorbereitet werden, die dann noch im Herbst den Bundesrat passieren müssen, erläuterte der Staatssekretär aus dem Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

„Was die EU an Ideen verlassen hat, nimmt seinen Lauf“, konnte Zender aus seinem Erfahrungsschatz zur Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000 berichten.

Derzeit stehen die Pläne der EU-Kommission zu einer neuen Richtline für den Nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vor der Tür.

Er legte die prozentuale Betroffenheit von Acker und Grünland in Sachsen-Anhalt dar, in der perspektivisch keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden können.

Derzeit macht der Berufsstand mobil, damit eine grundlegende Überarbeitung der geplanten Regelungen zu Stande kommt.

Bei den Nachfragen aus den Kreisverbänden an den Staatssekretär ging es beispielweise um FFH-Managementpläne, die Bürokratie, den Umgang mit der FotoApp, die Zuständigkeiten von Behörden bei der Feststellung von trocken gefallenen Gräben und den Abstandsauflagen sowie den Umgang mit den systemrelevanten Sektor Landwirtschaft mit seinen vor- und nachgelagerten Bereichen bei der Energieversorgung.

 

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

 

Ein Feld-Roboter auf Tour

Auf einem Acker in der Nähe von Wohlgemuth hat in dieser Woche eine Vorführung des selbstfahrenden Feldroboters „Farmdroid FD20“ stattgefunden.

Bei strahlendem Sonnenschein war gleich die erste Frage, läuft die solargetriebene Maschine auch, wenn die Sonne nicht scheint?

Kevin Mischker von der Firma Solar-Energie Andresen GmbH konnte beruhigend antworten, dass die Solarpanele immer für ausreichend Energie sorgen und nur ganz selten eine externe Energieeinspeisung notwendig ist.

Auf einem kleinen Abschnitt des Feldes war Raps in Horstsaat gedrillt worden.

Der Feldroboter führte den Teilnehmern vor, wie er in mehreren Reihen zwischen den kleinen Pflänzchen hackt.

Mit Hilfe des FarmDroids können Ansaat und Beikrautregulierung von verschiedenen Kulturpflanzen vor allem Zuckerrüben sowie Spinat, Zwiebeln und Raps automatisiert werden, so Mischker.

Zur Einrichtung des Roboters auf das zu bearbeitende Feld inclusive Vorgewende, zur Markierung von Hindernissen, Saatabstand und Saattiefe gab es viele Fragen und auch Antworten.

Die RTK basierte Steuerung und Überwachung der automatisierten Technik, die Genauigkeit für Säen und Hacken und die optimale Saatbettbereitung wurden besprochen.

Der ca. 900 Kilogramm schwere Roboter, mit einer Arbeitsbreite von drei Metern und bei einer Geschwindigkeit von 900 Metern pro Stunde schafft bei optimalen Bedingungen etwa sechs Hektar am Tag.

Es war ein Blick in die Zukunft und es wird ein Hingucker sein, wenn nicht Traktoren auf dem Feld zu sehen sein werden, sondern Roboter.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Zeugnisübergabe in Salzwedel 2022

Nach 2 Jahren Abstinenz, getragen durch Corona, fand am 26.8.2022 in Salzwedel im Freizeitcenter wieder eine Übergabe der Berufsabschlusszeugnisse mit der Freisprechung der Absolventen für den Beruf Landwirt sowie Fischwirt in Aquakultur und Binnenfischerei und Milchtechnologe statt.

Die drei organisationsverantwortlichen Verbände Bauernverband Sachsen-Anhalt, Arbeitgeberverband und Bauernbund stellten wieder eine festliche Zeugnisübergabe zusammen.

Steve Kanitz, Landrat des Altmarkkreises Salzwedel stimmte die Absolventen auf ein spannendes Berufsleben ein. Landwirt und Präsident des Bauernbundes Martin Dippe rief die jungen Menschen dazu auf, Veränderungen im positiven Sinne für die Landwirtschaft auf den Weg zu bringen und mitzumischen im politischen Gerangel, um mit den eigenen Familien auch morgen noch von Landwirtschaft leben zu können.

Tim Reimann von der Agrar Kläden GmbH führte die Freisprechung der 39 anwesenden Absolventen durch, „Stärken Sie mit Fleiß, Pflichtbewusstsein und Können das Ansehen unseres Berufsstandes und werden Sie ein tüchtiger, zuverlässiger und gewissenhafter Berufskollege“ gab er den Absolventen mit auf den Weg.

Die Besten im Abschlussjahrgang 2022 wurden besonders geehrt. Madleen Schriefer und Louise Mäueler mit einem Abschlussergebnis von 1,00 und 1,14 bekamen ein Jahres Abo der Bauern Zeitung und einen frenetischen Beifall aller Anwesenden bei diesem großartigen Ergebnis.

Annerose Rohde und Roland Kühl, 2 mit der Ausbildung sehr verbundene Personen erhielten ebenso eine besondere Würdigung ihrer Arbeit. Eine Urkunde vom Landesverwaltungsamt weist darauf hin.

Frank Wiese, Moderator der Zeugnisübergabe und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung beim Bauernverband Sachsen-Anhalt sagte in seiner Laudatio:“ Ihnen gilt heute unser Dank für Ihr Engagement rund um die Ausbildung, die das Fundament für den weiteren Lebensweg der heutigen Absolventen und Absolventinnen ist. Sie stehen sonst nicht im Rampenlicht und dennoch ist Ihr persönlicher Einsatz so wichtig.“Beide scheiden aus dem aktiven Einsatz für die Berufsbildung aus und wurden feierlich verabschiedet.

Viele Angehörige und Vertreter der Ausbildungsbetriebe verfolgten die feierliche Zeugnisübergabe.

Alle waren sich einig, es war eine würdevolle Veranstaltung, musikalisch begleitet von der Familie Dossin, die mit Beethoven und Telemann eine klassische Note hinterließ.

Foto u. Text: Kreisbauernverband Stendal e. V.

Handlungskonzept Bohrschlammgruben – Von den repräsentativ ausgewählten untersuchten Bohrschlammgruben geht keine Gefahr aus

Auf der 5. Sitzung des Arbeitskreises „Informationsgruppe Bohrschlammgruben“ im Juli in Salzwedel wurde das „Handlungskonzept zur bodenschutzrechtlichen Bewertung und Bearbeitung von Bohrschlammgruben im Ökologischen Großprojekt „Erdgasfelder Altmark“ vorgestellt.

Seit Sommer 2019 liefen umfassende Arbeiten zur repräsentativen Untersuchung von Bohrschlammgruben im Altmarkkreis Salzwedel.

Letztendlich bildeten 15 ausgewählte Gruben die Grundlage der umfangreichen Analyse.

Ziel der Arbeiten ist, das von den mit Boden abgedeckten Bohrschlammgruben ausgehende Gefahrenpotenzial für Mensch und Umwelt zu ermitteln und zu bewerten.

Neben Boden und Grundwasser wurden auch Pflanzen untersucht, da die Flächen häufig landwirtschaftlich genutzt werden, in diesem Fall 11 der ausgewählten Gruben.

Der Gutachter Volker Jungk, AKVO GmbH Berlin, stellte in einer Präsentation die wesentlichen Inhalte vor.

Dem Arbeitskreis Informationsgruppe Bohrschlammgruben wurde der Bericht vorab zur Verfügung gestellt, sodass gezielt in die umfangreichen Untersuchungen und Auswertungen geschaut werden konnte.

Die Untersuchung der Gefährdung Nutzpflanze -Mensch ergab, dass dieser Pfad keine gesundheitlichen Bedenken aufweist.

Im nächsten Schritt sollen weitere 20 Standorte vertiefend untersucht werden.

Foto: AEG eG Pretzier Text: PM und A. Jacobs – Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

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