Aktuelles

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Wirtschaftspreis Altmark 2019 Bewerbung bis 03. September möglich

Unternehmen aus den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe, Handwerk, Dienstleistungen und Landwirtschaft sind aufgerufen sich noch bis zum 3. September, um den Wirtschaftspreis zu bewerben.

Die erforderlichen Unterlagen sind unter www.wirtschaftspreis-altmark.de zu finden.

Aus unserem Kreisbauernverband sind bisher das Landwirtschaftliche Unternehmen Tangeln e. G., die Milcherzeugergenossenschaft Klötze e. G. sowie im letzten Jahr die Produktivgenossenschaft Neuferchau e. G. ausgezeichnet worden.

Mit dem Preis sollen solche Unternehmen gewürdigt werden, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen, mit ihrem regionalen Engagement entscheidend zum guten Ruf und zur weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandortes Altmark beitragen, die mit Kompetenz, Kreativität und Ideenreichtum dafür sorgen, dass sich die Altmark auch in Zukunft als ein wettbewerbsfähiger und attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum weiterentwickelt.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Oldtimer Preispflügen am 25. August in Winterfeld

Die Vorbereitungen für das 18. Oldtimer- Preispflügen am kommenden Sonntag, 25. August 2019, in Winterfeld laufen. Am Straßenrand haben die Mitstreiter der Treckerfreunde Winterfeld wieder einen Strohtraktor aufgestellt, um auf das Event aufmerksam zu machen.

Gestartet wird am Sonntag um 9 Uhr auf dem Acker „Hinter den Höfen“ westlich der Winterfelder Lindenstraße. Für die zahlreich erwarteten Gäste sind genügend Parkplätze vorhanden.

Ein Teilemarkt, Eigenbautraktoren, das Traktorpulling und eine Sonderausstellung Simson sind Programmpunkte, die das Preispflügen in mehreren Kategorien umrahmen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Für nähere Information haben die Treckerfreunde Winterfeld eine Homepage.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Blick auf das Regenradar macht süchtig

Heute geht nichts mehr ohne Handy. So auch in der Landwirtschaft.

„Der Blick auf das Regenradar macht süchtig“, so jüngst der Tenor auf der Vorstandssitzung des Kreisbauernverbandes.

Viele Entscheidungen hängen von der Wetterlage ab. Auch wenn letztendlich alle Arbeiten erledigt werden müssen, so möchten die Bauern doch den optimalen Zeitpunkt treffen und die Vorbereitungen dazu einrichten.

Den bangen Blick zum Himmel kann man am Frühstückstisch oder am späten Abend zu Hause durch einen Blick auf das Handy ersetzten. Die Familienangehörigen ertragen es meist geduldig.

Zwischendurch ist auch jederzeit ein mobiler Abruf möglich. Dabei sind in diesem Jahr die auf dem Radar im Anflug zu sehenden Wolken selten zum Zuge gekommen, um das wertvolle Nass auf die Felder zu schicken.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Pressegespräch des Kreisvorstandes zur laufenden Mähdruschernte

„Zwar hat sich das Ertragsniveau  im Vergleich zur Ernte des vergangenen Dürre-Jahres verbessert, dennoch müssen die Betriebe erneut mit Ertragseinbußen umgehen“, so der Kreisvorsitzende Raimund Punke im Pressegespräch des Vorstandes, die sich passend zum „Tag des Bieres“ ein Sommergerstenfeld als Fotomotiv gewählt hatten.

Das Niederschlagsdefizit des letzten Jahres, die trockenen Aussaatbedingungen für die Winterkulturen, die Hitzetage und die bisherigen Niederschläge mit langen Trockenphasen Ende Mai und Ende Juni wurden als Ursachen von den Landwirten angeführt.

Die bisherigen Ernteergebnisse variieren in diesem Jahr sehr stark, da die Niederschlagsverteilung sehr kleinräumig war.

Der Aufbau von Winterfutterreserven für Wiederkäuer wurde als sehr schwierig eingeschätzt. Auf dem Grünland gibt es nach zwei knappen Schnitten kaum noch Zuwachs.

Auch die Maisbestände zeigen sich sehr differenziert und sind auf den leichten Standorten bereits vertrocknet.

Die Zuckerrüben stehen immer wieder in der Entwicklung und erste Trockenschäden sind sichtbar.

Kartoffeln ohne Beregnung reduzieren den Knollenansatz.

Im Altmarkkreis Salzwedel werden auf rund 50 Prozent des Ackerlandes Druschfrüchte angebaut. In diesem Jahr hatte sich der Rapsanbau mehr als halbiert.

Die Erntearbeiten bei Winterroggen, Sommergeste und Raps stehen derzeit an, wenn die Wetterlage wieder passt.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Sommerzeit- Erntezeit

Die Mähdrescher sind bei strahlendem Himmel und heißen Temperaturen an den Staubwolken schon von weitem zu erkennen.

Nach dem im letzten Jahr die Ernte vertrocknet ist, hoffen die Bauern auf bessere Erträge.

Die Natur hat sich angestrengt und mehr Niederschlag ins Land geschickt als im Vorjahreszeitraum.

Aber das Defizit von über 250 Litern pro Quadratmeter aus dem Jahr 2018 zeigt seine Auswirkung bis heute.

Ernteergebnisse bei Wintergerste, Erbsen, Lupine, Winterweizen und Winterraps sind deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die derzeitige Wetterlage lässt die Bestände abreifen und sorgt dafür, dass alle Bauern zu tun haben.

Vom Dreschen, Abfahren, Einlagern, Stroh pressen und Feld räumen bis hin zum Stoppelsturz, denn nach der Ernte ist vor der Aussaat.

Auch wenn die Druschfrüchte für die Ernte trocken sein müssen, besteht weiterhin ein sehr hoher Bedarf an Niederschlägen.

Grünland und die Sommerkulturen, wie Zuckerrüben, Mais oder Kartoffeln, sind für ihre Entwicklung auf weitere ergiebige Regenfälle angewiesen.

Die Lage für die Versorgung der Tierbestände mit Rauhfutter wird von den Landwirten sehr kritisch gesehen.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Gelungener Mix aus Lupinen-Informationen, Ökolandbau und Eröffnung der Getreideaufbereitungsanlage in Apenburg

Der Einladung zum Tag des offenen Hofes vom „Lupinen- Netzwerk“ anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme der Getreideaufbereitung- und lagerung der Gut Apenburg Öko Dienste GmbH & Co. KG waren zahlreiche Gäste gefolgt.

Aufmerksam verfolgten die Besucher die einführenden Worte zur Entstehung des Standortes von Paul-Werner von der Schulenburg, der die Bedeutung der Lupine mit in den Focus schob.

Dann waren die Gäste selbst am Zuge, um sich den Geschmack von Lupinen auf dem Gaumen zergehen zu lassen. Vielfältige Brotaufstriche, Joghurt, Eis und Kaffee konnten verkostet werden.

„Wir haben nicht nur Lupinen-Produkte, sondern auch Fleisch“, lockte Betriebsleiter Peter Wahrlich schmunzelnd die Anwesenden über das Gelände, das an vielen Stellen von Biodirektvermarktern zum Verweilen vorbereitet war.

Zwei Vorträgen unter dem Blickwinkel „Lupine- ein Allrounder“ boten dem interessierten Publikum die Gelegenheit, sich mit Fachwissen zu versorgen.

Dr. Manfred Weber, Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, erklärte Details beim Einsatz von Lupine in der Ernährung von Schweinen.

Der Pflanzenzüchter Dr. Fred Eickmeyer, ESKUSA GmbH, legte den Schwerpunkt auf die Erhöhung der Attraktivität des Lupine-Anbaus mit den visionären Zielen 40-40: mehr als 40 Dezitonnen pro Hektar sicherer Körnertrag und 40 Prozent Proteingehalt.

Staatssekretär Dr. Ralf Peter Weber nahm symbolisch die neue Anlage in Apenburg, in der ökologisch erzeugte Druschfrüchte getrocknet, gereinigt und gelagert werden können, in Betrieb.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Besondere Ehrung des Landes Sachsen-Anhalt für Dirk Werner

Im Rahmen der festlichen Preisverleihung der Grünlandmeisterschaften 2019 im Festsaal des Palais am Fürstenwall in Magdeburg nahm die Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert eine besondere Ehrung vor.

Der anerkannte Landwirtschaftsberater Dirk Werner erhielt die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt.

Er sei ein Netzwerker mit Leidenschaft und Fürsorge, beschrieb die Ministerin den Geehrten in ihrer Laudatio.

„Ohne dein Engagement hätte der Ökolandbau heute nicht den Stellenwert, den er in Sachsen-Anhalt hat“, betonte Klaus Feick, als Vertreter des Agrarpolitischen Arbeitskreises Ökologischer Landbau, bei seinen Dankesworten im Namen der Biobetriebe.

Im Fachausschuss Ökologischer Landbau des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt ist Dirk Werner ein gefragter Mitstreiter, der stets fachlich informiert ist und als stellvertretender Vorsitzender die berufsständische Arbeit unter dem Blickwinkel der Ausgewogenheit mit dem Ökolandbau voranbringt.

Aufgrund seines Engagements haben sich viele Aktivitäten rund um den Ökolandbau entwickelt. Beispielgebend für die Zusammenarbeit mit dem Bauernverband ist die kontinuierliche Fortführung des Mitteldeutschen Bio- Branchen-Treffen anzuführen.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Die Getreideernte dieses Sommers hat begonnen

Die extreme Trockenheit des Sommers 2018 erschwerte die Aussaat des Wintergetreides im vergangenen Herbst.

Nach langen Trockenphasen haben sich die Niederschläge und die kühle Witterung im Mai positiv auf die Entwicklung der Pflanzen ausgewirkt. Fehlende Niederschläge ab Mitte Juni und die Hitze haben die Ertragsaussichten gedämpft.

Die Getreideernte hat auf den Feldern mit dem Drusch der Wintergerste in der vorigen Woche begonnen.

Im Altmarkkreis Salzwedel stehen über 9.000 Hektar Wintergerste auf dem Acker.

Das Wintergetreide ist durch die extreme Hitze schnell abgereift und der Mähdrusch begann früher als in anderen Jahren.

Eine Ernte vom Feld einzufahren beruhigt noch immer die Urinstinkte des Menschen: Geborgenes Korn sichert das Überleben.

Die Wintergerste hat von Aussaat bis Ernte Finanzen in den Landwirtschaftsbetrieben gebunden. Vom Erwerb des Saatgutes, über die Bestandspflege bis zur Ernte sind über neun Monate vergangen.

Jetzt können die Gerstenkörner zum Landhandel gebracht werden. Erste Ergebnisse sind ernüchternd, denn die Nachwirkungen der Dürre sind deutlich spürbar.

Erntemenge, Qualität und Preis bestimmen das finanzielle Ergebnis für die Landwirte.

Die ersten Strohballen für die Tierhaltung werden eingefahren.

Der Acker wird zur Stoppelbearbeitung frei.

Sorge bereitet allerdings die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Milchkönigen besuchte das Fest in Neuferchau

Die Sachsen-Anhaltinische Milchkönigin bereicherte den Tag des offene Hofes in Neuferchau.

Milchkönigen Nancy Hunka hatte mit ihren schwarz-weiß gefleckten und somit auffälligen Auto einen langen Anfahrtsweg.

Aus dem Naumburger Ortsteil Prießitz hatte sie sich auf den Weg gemacht, um die „Milch aus Sachsen-Anhalt- Alles erste Sahne“ zu repräsentieren.

Zur Eröffnung lud MDR- Moderator Lutz Mücke die Königin auf die Bühne. Es wurde locker geplauderte über die Milch, das Melken und das Tagesgeschäft einer Milchkönigen, die übrigens als Melkerin arbeitet.

Auch wenn in Neuferchau keine Milchkühe mehr gehalten werden, so sollen sich aus den rund 580 Rindern des Standortes vom Kalb bis zur tragenden Färse letztendlich Hochleistungsmilchkühe entwickeln.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Zweite Stammtischrunde: Miteinander für lebenswerte ländliche Räume

Unter dem Motto „Miteinander für lebenswerte ländliche Räume“ bestritten Gastgeber Henry Hartmann, der Kreisvorsitzende Raimund Punke und der Landrat Michael Ziche die zweite Stammtischrunde auf die Bühne beim Hoftag.

Landwirtschaft bedeutet Entwicklung und nicht Stillstand, legte Henry Hartmann dar. So hat sich der Betrieb von der Milchproduktion zur Färsenaufzucht und von der Sauenhaltung auf die reine Schweinemast umgestellt. Geschickt genutzt wurden die Möglichkeiten rund um die Bioenergie. So werden Arbeitsplätze im Dorf gehalten bzw. können sich neu entwickeln.

Rund 500 Landwirtschaftsbetriebe in verschiedensten Rechtsformen im Haupt- und Nebenerwerb gebe es im Landkreis, berichtete Raimund Punke.

Dadurch wird der Erhalt von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im ländlichen Raum gesichert.

Landrat Michael Ziche schätzt die Arbeit der Landwirtschaftsbetriebe als Teil der Wirtschaft im Landkreis mit den Arbeitsplätzen in den Dörfern.

Landwirte seien aber auch Unternehmer, die mit den Gegebenheiten im Landkreis wie ertragsschwächere Böden, ein hoher Grünlandanteil und geschützten Naturräumen klarkommen müssen und vom Verkauf ihrer Produkte am Markt ihr Auskommen bestreiten müssen.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

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