Aktuelles

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Insektenschutz ist wichtig – aber die geplanten Regelungen lehnen die Bauern ab

Anlässlich bevorstehender Entscheidung unter dem Dach des Aktionsprogramm Insektenschutzgesetz warnt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, noch einmal eindringlich vor den gravierenden Folgen für die Landwirtschaft. „Das geplante Paket aus Insektenschutzgesetz und geänderter Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung hilft dem Insektenschutz nicht, belastet aber die Landwirtschaft massiv“, kritisiert Rukwied im Vorfeld der anstehenden Kabinettsentscheidung das Vorhaben der Bundesregierung.

Am Freitag, den 29. Januar 2021 hat das BMEL den Verbänden offiziell den Entwurf der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung zur Stellungnahme zugeleitet. Die Verbände hatten bis heute, 05. Februar 2021, die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen.

Grund für den Zeitdruck ist der Plan, sowohl das Insektenschutzgesetz als auch die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung am 10. Februar 2021 im Bundeskabinett zu verabschieden.

Die knappe Zeit wurde in allen Landes- und Kreisbauernverbänden genutzt, um die Betroffenheit der Branche darzustellen.

Am Mittwoch haben alle Landesverbände gemeinsam noch mal einen eindringlichen Brief an die Bundeskanzlerin geschickt, um einzufordern, dass die Anliegen der Landwirtschaft stärker beim Insektenschutz berücksichtigt werden müssen.

Sie fordern eine deutliche Überarbeitung des Aktionsprogramm Insektenschutz und eine stärkere Ausrichtung auf Kooperation zwischen Landwirtschaft und Naturschutz mit wirtschaftlich tragfähigen und praxistauglichen Maßnahmen.

Am gestrigen Donnerstag haben alle Präsidenten der Landesbauernverbände vor dem Bundeskanzleramt ihre Forderungen unterstrichen.

Unter folgendem Link finden Sie ein Video-Statement von Präsident Olaf Feuerborn mit Sven Borchert vor dem Bundeskanzleramt aus Berlin:

https://www.youtube.com/watch?v=KOA8546juP4

Foto: DBV e. V., Text: PM DBV e. V. und A. Jacobs, BV AMK SAW e. V.

Online Forum des Deutschen Bauernverbandes zum Thema Wolf und Weidetierhaltung

Hat die Weidetierhaltung noch eine Zukunft ist die zentrale Frage, die sich angesichts der steigenden Wolfspopulation und der Zunahme der Nutztierrissen stellt.

Während Vertreter der verschiedensten Weidetierhalter und Vertreter von BMU und BMEL diskutierten, konnten die Teilnehmer online ihr Votum abgeben.

Das Resultat der Umfrage belegt, dass 56 % keine Zukunft für die Weidetierhaltung sehen.

Wie erschreckend, wo doch angeblich die Gesellschaft die Tiere friedlich grasend auf der Weide möchte, wo sie ihre Freiheit genießen und die Landschaft offenhalten.

Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde und landwirtschaftliche Wildtiere lassen sich den Wind durch Wolle und Fell wehen, so hätten wir es gern.

In seinem Impulsreferat legte Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, dar, dass er vor Jahren seine Herde eingezäunt hat, damit sie nicht wegläuft.

„Heute ziehen wir aufwendige Zäune, um die Tiere vor dem Tod auf der Weide zu bewahren“, so der Rinderhalter mit dem Fazit, dass wir bei geschätzten 1.800 Wölfen nicht so weiter machen können wie bisher.

Die Weidetierhalter versuchen mit Herdenschutz, Zaunbau und Schadensausgleich dem Siegeszug des Wolfes etwas entgegen zu setzen.

Sie schätzen diese Instrumente als wichtig ein, fordern aber ein aktives Handeln zur Begrenzung der Wolfspopulation, um das Überleben der Weidetierhaltung zu sichern.

Der Vertreter aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium sieht derweil den Focus auf ein zu errichtendes bundesweites Kompetenzzentrum Weidetierhaltung und Wolf.

Der Vertreter aus dem Bundesumweltministerium sah den guten Erhaltungszustand des Wolfes noch nicht in allen biogeographischen Regionen Deutschlands gegeben.

Somit ist aktives Handeln nicht möglich.

Den berechtigten Sorgen der Weidetierhalter stehen Praxisleitfäden, Forschungsprojekte, Meldungen an die EU-Kommission und bestenfalls die Entnahme von Problemwölfen gegenüber.

Wird das reichen?

Text + Foto: A. Jacobs, BV AMK SAW e. V.

DBV Livestream zum Thema Milch auf der virtuellen Internationalen Grünen Woche

Beim Fachforum Milch mit dem Titel „2030: Milch trifft Zukunft“ auf der IGW wurden die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen der Milchviehhalter sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert.

DBV-Vizepräsident und Milchviehhalter Karsten Schmal machte dabei deutlich: „Schon heute fehlt auf einem Großteil der Milchviehbetriebe die wirtschaftliche Perspektive. Auf der einen Seite verbleiben die Erzeugerpreise stabil auf niedrigem Niveau, auf der anderen Seite laufen uns durch zusätzliche Auflagen die Kosten davon. Wenn wir Milchviehhalter zum Beispiel ein höheres Maß an Tierwohl gewährleisten, muss an die damit verbundenen höheren Produktionskosten auch ein Preisschild gehängt werden. Der Mehraufwand gehört den Tierhaltern entlohnt. Daran werden wir als Bauernverband den Erfolg der Borchert-Kommission sowie der wirtschaftsgetragenen Initiativen messen.“

Karsten Schmal erläuterte während des Fachforums auch den aktuellen Stand zur Etablierung einer nationalen Branchenkommunikation des deutschen Milchsektors: „Im November 2020 konnten wir uns im Milchsektor gemeinsam auf Inhalte, Kommunikationskanäle, Finanzierung und Organisation einer Branchenkommunikation einigen.

Die Kommunikationsaktivitäten sollen nun im Februar 2021 aufgenommen werden.

Foto: A.Jacobs – BV AMK SAW ce. V. , Text: DBV PM und A. Jacobs

Internationale Grüne Woche Digital – Bauernverband lädt zum Austausch ein

Der Deutsche Bauernverband wird rund um die „Internationale Grüne Woche digital“ in vielen hochkarätig besetzten Gesprächsrunden über wichtige Entwicklungen in der Agrarpolitik diskutieren.

Dabei geht es um Themen wie die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik, Tierwohl, Klimaschutz, den Wolf oder Start-ups aus der Agrarbranche.

Alle Foren sind live in den sozialen Netzwerken zu verfolgen, wie z.B.:

 

Dienstag 19.01.2021

11:00-12:30 Uhr Klimaschutz und Landwirtschaft: Neue Aufgaben und Herausforderungen

14:00-15:30 Uhr Landwirtschaft 4.0 im Fokus: Orchestrierung von Forschungsförderung – Notwendige digitale Dateninfrastrukturen

16:00-17:00 Uhr Entwicklungspolitisches Podium: „Über ein Jahr lang Jungbauernaustausch IYFEP: Perspektiven für die deutsche und ugandische Landwirtschaft.“

17:30-18:30 Uhr Forum Landwirtschaftliche Einkommenskombinationen: „Gestärkt aus der Krise – Anpassungsmöglichkeiten von Diversifizierungen am Beispiel Urlaub auf dem Bauernhof und landwirtschaftliche Direktvermarktung“

Mittwoch 20.01.2021

09:30-11:00 Uhr Wolf und Weidetierhaltung – was ist notwendig für ein Überleben der Weidetierhaltung?

11:30-13:30 Uhr DBV-Fachforum Milch „2030: Milch trifft Zukunft“

15:00-16:30 Uhr Podium: „Insektenschutz in der Agrarlandschaft – erfolgreich mit den Bauern!“

17:30-18:30 Uhr Wald-Wild-Konflikt -Wie muss das neue BJagdG aussehen?

Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V., Text: PM DBV, A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Schafe, Hüter der Tiere und Weihnachten – eine sehr alte Verknüpfung

Es geht zurück auf die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium (Lk 2,8–12 ), wo es heißt:

„In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“

Foto: R. Gaudian, Text: A. Jacobs und Lukasevangelium

Ausbildungszahlen in der Landwirtschaft leicht gestiegen

Seit Jahren ist der Kreisbauernverband daran beteiligt, den jungen Schülerinnen und Schülern bei der Berufswahl die Möglichkeiten in der Landwirtschaft vorzustellen.
Mit den rund achtzig Ausbildungsbetrieben für die Berufe Landwirt, Tierwirt und Fachkraft Agrarservice sind gute duale Ausbildungschancen hier in der westlichen Altmark vorhanden.
In diesem Jahr haben die Corona Einschränkungen diese Aktivitäten auf ein Minimum zusammengeschoben.
Umso erfreulicher ist der Anstieg der Zahl der Auszubildenden im Bereich der sogenannten Grünen Berufe.
Die Landwirtschaft ist im laufenden Ausbildungsjahr 2020/2021 der einzige Wirtschaftsbereich mit einem Anstieg der Ausbildungszahlen. Das geht aus den kürzlich veröffentlichten Ergebnissen der aktuellen Ausbildungsstatistik des Bundesinstituts für Berufsbildung hervor. In den „Grünen Berufen“ wurden zum Stichtag 30. September 2020 bundesweit insgesamt 13.488 neue Ausbildungsverträge (plus 0,9 % im Vorjahresvergleich) abgeschlossen. Davon entfielen 10.716 (plus 0,8 %) auf die alten Bundesländer und 2.772 (plus 1,4 %) auf die neuen Bundesländer.
Foto: VfB Salzwedel, Text: PM DBV und A. Jacobs

Landesbauernverbandstag verabschiedet sechzig Forderungen zur kommenden Landtagswahl

Trotz Corona-Pandemie und unter erschwerten Bedingungen für die Verbandsarbeit, fand am 10. Dezember der 32. Landesbauernverbandstag als digitale Konferenz statt.

Mit fast 110 Delegierten wurden die erforderlichen Verbandsregularien behandelt und abgestimmt.

Die geleistete politische Arbeit des Verbandes wurde ausgewertet und unter anderem eine Satzungsneufassung beschlossen.

Nach den Grußworten von Präsident Rukwied wurde Ministerin Dalbert der Konferenz zugeschaltet.

Aufgrund technischer Schwierigkeiten und minimalistischen Zeitfond gelang es nicht, dass die Landwirte Originalton aus dem MULE zur weiteren Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Agrarpolitik oder zum Agrarstrukturgesetz zu hören bekamen. Schade.

Präsident Olaf Feuerborn trug sehr emotional vor, wie zeit- und kraftraubend es ist, sich für den Berufsstand zu engagieren. Er beschrieb, wie vielfältig und zahlreich Gespräche auf den verschiedensten Ebenen geführt werden müssen, um überhaupt Dinge zu beeinflussen.

Als Beispiel nannte er die Feldmausproblematik und den Umgang mit den roten Gebieten der Düngeverordnung.

Trotz der System – Relevanz in der Coronasituation haben Markteinbrüche mit erschreckenden Niedrigpreisen die Landwirtschaft stark gebeutelt.

Nur dem Wolf gehe es in unserem Bundesland gut, betonte er ironisch.

Der Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt sagte zum Entwurf des Agrarstrukturgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt: „Wer Investoren von außerhalb nicht haben will, der muss bestehende Strukturen fördern und unterstützen.“

Diesen Weg vermisse er bei der derzeitigen Landesführung.

Feuerborn rief alle Landwirte dazu auf, sich in den verschiedensten Kommunalparlamenten für den Berufsstand zu engagieren.

Ein weiterer inhaltlicher Tagesordnungspunkt war die Abstimmung über die politischen Forderungen des Bauernverbandes für die kommende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Unter dem Titel: “Stärkung des ländlichen Raums dringend notwendig“ haben die Delegierten zu verschiedenen Themenfeldern ihre Sichtweise abgesteckt.

Sechzig Forderungen wurden verabschiedet.

Text: PM BV Sachsen-Anhalt e. V. + A.Jacobs  + Foto: A. Jacobs, BV AMK SAW e. V.  

Grußworte des Bauernpräsidenten Rukwied zum Online- Landesbauernverbandstag

Der 32. Landesbauernverbandstag des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt fand in dieser Woche als Videokonferenz statt.

Nach Eröffnung und Konstituierung richtete Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, seine Worte an die Delegierten aus elf Kreisverbänden.

Rukwied verwies auf die Entscheidungen in Europa, die angefangen vom mehrjährigen Finanzrahmen bis zur konkreten Ausgestaltung der Regeln innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik, die Entwicklung der Landwirtschaft prägen werden.

Umso verwunderlicher ist es, dass die Grünen Länderagrarminister sich in einem Brief an die an EU-Kommissare zur Ausgestaltung der GAP gewandt haben, da aus ihrer Sicht die Umweltziele noch stärker in den Focus zu rücken sind, so Rukwied.

Der Präsident zog eine nüchterne Bilanz für das abgelaufene landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr und blickt mit Sorge auf das Kommende: „Die Corona-Pandemie hat viele landwirtschaftliche Betriebe hart getroffen: Geschlossene Schlachtbetriebe, der Ausfall der Gastronomie und obendrein die Afrikanische Schweinepest haben die Tierhalter, vor allem die schweinehaltenden Betriebe in eine Krise gestürzt. Die aktuell ruinösen Erzeugerpreise für Schlachtschweine und Ferkel sind existenzbedrohend. Dazu schwächt eine Reihe politischer Entscheidungen, wie die Verschärfung der Düngeverordnung und das geplante Insektenschutzgesetz, die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe. Die Situation auf vielen Höfen ist angespannt.“

Er habe volles Verständnis, so Joachim Rukwied, für die Berufskollegen, die in diesen Tagen ihren Unmut auf der Straße zum Ausdruck bringen.

Der Deutsche Bauernverband und all seine Landesbauernverbände haben ein gemeinsames Forderungspapier vorgelegt, das an die vier großen Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels (Aldi, Lidl, Rewe, EDEKA) gerichtet ist und diese auffordert, die Beziehungen zwischen Handel und der deutschen Landwirtschaft langfristig und grundsätzlich zu verändern.

Die mangelnde Wertschätzung der Arbeit der deutschen Bauern seitens des LEH muss endlich ein Ende haben.

„Wir brauchen einen Deutschland-Bonus für Lebensmittel, die aus unserer heimischen Landwirtschaft kommen und in der Regel mit deutlich höheren Standards erzeugt wurden als Produkte aus dem Ausland“, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes zu den rund 110 Delegierten an den Bildschirmen.

Text + Foto: A. Jacobs, BV AMK SAW e. V.

Landwirts GbR aus Jerchel wird Ausbildungsbetrieb des Jahres auf Kreisebene

Mit einem Hoftorschild wurde die Landwirts GbR Giggel/ Kulow aus Jerchel als Ausbildungsbetrieb des Jahres 2020 vom Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e.V. ausgezeichnet.

Der Betrieb hatte sich im Wettbewerb des Kreisverbandes um den Titel beworben.

Seit 1997 wird in der GbR die Berufsausbildung zum Landwirt angeboten.

Bis dato haben 17 Azubis erfolgreich ihre Ausbildung in Jerchel absolviert.

Der Landwirts GbR mit Ackerbau und Grünlandwirtschaft mit Mutterkühen im Biosphärenreservat Drömling eilt der Ruf voraus, dass es hier „menschelt“.

Auch Jugendliche, denen der Schulalltag und erst recht der Übergang in die Ausbildung nicht leichtfällt, bekommen hier eine Chance auf Unterstützung für den weiteren Lebensweg.

Nicht nur in der Ausbildung ist der Betrieb besonders aktiv, sondern auch bei der Nachwuchsgewinnung.

Die Beteiligung zum Tag der Berufe, die Teilnahme am Girlsday oder die Vorstellung der Berufsausbildung an den Schulen gehören im Betrieb zum Selbstverständnis der Nachwuchssicherung für die Branche.

Wichtig ist den Landwirten die Bereitstellung von Praktikumsplätzen.

„Da sehen wir dann bereits, ob die Arbeit in der Landwirtschaft die richtige Wahl ist und ein gemeinsamer Weg beschritten werden kann“, so Friedrich Wilhelm Giggel beim Pressegespräch anlässlich der Auszeichnung.

Während der Ausbildung bekommen die jungen Menschen im Betrieb Unterstützung zum Erlernen des selbstständigen Arbeitens. Es bestehen Kooperationsvereinbarungen mit anderen Betrieben.  Die Azubis werden unterstützt beim Erwerb des Führerscheins. Es wird ein Austausch zwischen den Eltern und den Ausbildern des Betriebs gepflegt, um die Entwicklung bis zum Berufsabschluss bestmöglich zu begleiten.

Im Altmarkkreis Salzwedel gibt es rund 80 anerkannte Ausbildungsbetriebe

für die Berufe Landwirt, Tierwirt in verschiedenen Fachrichtungen und Fachkraft Agrarservice. Derzeit sind 25 jungen Menschen im ersten Lehrjahr auf dem Weg ins Berufsleben.

Text + Foto: A. Jacobs, BV AMK SAW e. V.

Netzwerktreffen Wasser 2.0 im Biosphärenreservat Drömling

Die Teilnehmer des Projektes „Netzwerkewasser 2.0“ mit dem Langtitel: Regionale Stakeholder-Netzwerke zur effektiven Anpassung an zunehmende Trockenheit in ländlichen Räumen unter Berücksichtigung von Vulnerabilitäts- und Adaptionsanalysen, trafen sich zu einem weiteren Austausch in Oebisfelde.

Die höheren Temperaturen, zunehmender Starkregen und längere Trockenperioden sind die Ausgangspunkte für die Inhalte des Projektes.

Die Landwirtschaft sieht einen erhöhten Beregnungsbedarf und scheitert bisher an den Beregnungsrechten.

In der ersten Beratung haben die Teilnehmer aus den Kreisen von Behörden, Verbänden und Praktikern ihre Ziele formuliert.

Darin heißt es beispielsweise: Offener Austausch, Auswirkung der Beregnung auf die Wasserstände, wissenschaftliche Betrachtung der Feldberegnung oder einheitliche Bewertungsgrundlagen zur Abschätzung der Auswirkungen von Grundwasserentnahmen.

In der Beratung im Drömling ging es um die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Bearbeitung naturschutzfachlicher Belange in wasserrechtlichen Verfahren sowie grundwasserabhängige Landökosysteme.

Der Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Fred Braumann stellte den Teilnehmern die wasserwirtschaftlichen Ziele im Drömling vor.

In einer Exkursion wurden beispielgebende Maßnahmen besichtigt.

Foto und Text Annegret Jacobs, Bauernverband

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