Landwirtschaftsministerin informiert sich über die Folgen der vorherrschenden extremen Trockenheit

Die Pretzierer Agrarerzeugergemeinschaft e. G. legte bei einem Informationsbesuch der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert die bisherigen Auswirkungen der Trockenheit auf den Betrieb dar.

„Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir rund 42 % der Grobfuttergrundlage im Vergleich zu vorherigen Jahren im Silo“, umriss Betriebsleiter Frank Pieper die sich zuspitzende Situation.

Der Aufwuchs auf den Wiesen sei auch nach Regen, der laut Agrarwetter nicht in Sicht ist, kaum noch zu erwarten.

Der Betrieb stellte dar, wie gering die Erträge im Vergleich zu den Vorjahren aktuell ausfallen. In der Getreidelagerhalle konnten sich jeder selbst davon überzeugen, wie überschaubar die Erntemenge ist und wie klein und leicht die Körner sind.

Fehlende Ware und Qualitätseinbußen gleich fehlende Erlöse.

Nach einem kurzen Einblick in die Rinderhaltung folgte ein Stopp in der Feldmark. Dort stand Mais, der es keinesfalls zu einem nennenswerten Ertrag bringen wird. Schlaffe, viel zu kleine Rüben sind Vorboten eine Minderernte. Auf einer Brache, die jetzt hätte zu Futterzwecken genutzt werden können, stand Jakobs-Kreuzkraut in voller Blüte und führte diese Möglichkeit aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe ad absurdum.

Es wurde anhand der betrieblichen Gegebenheiten deutlich, dass die fehlenden Niederschläge die wirtschaftliche Situation bei den Betrieben in den von der Dürre betroffenen Regionen deutlich belasten.

Schnelle Lösungen hatte die Ministerin nicht im Gepäck. Beim Bund und in der EU seien Anfragen zur Hilfe auf dem Prüfstand.

In der kommenden Woche werde sich das Kabinett mit der Situation befassen, um die Nothilfe auf Landesebene zu beraten.

Die aus der Sicht der Landwirte aufgeführte Bitte um das Vorziehen der Auszahlung der Direktzahlungen, wurde mit Blick auf die verwaltungsmäßige Belastung zerpflückt.

Die trockenheitsbedingten Ernteeinbußen werden den finanziellen Druck bei den Landwirten weiter verschärfen. Wir hoffen, dass der Besuch dazu führt, dass im Ministerium wirksame Hilfsmaßnahmen gefunden werden.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Vorstand im Gespräch mit der Lokalpresse zur aktuellen Dürresituation

Der Vorstand des Kreisbauernverbandes hatte Redakteure der Lokalpresse zu einem Pressegespräch eingeladen. Hintergrund des Gesprächs war die extremlang anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen, die bei den Kulturen auf dem Ackerland und auch auf dem Grünland ihre Spuren hinterlassen haben.

So war aus den Aufzeichnungen der Versuchsstation Beetzendorf abzulesen, dass bis Dato nur 147 mm Niederschlag gefallen waren, im Gegensatz zu 333 mm Niederschlag im Vergleichszeitraum 2017. Die Pflanzenbestände mussten bisher mit 159 mm weniger Niederschlag auskommen und das bei deutlich höheren Temperaturen.

Einige Pflanzen waren als Beispiel für die eingeschränkten Wuchsleistungen im Raum zur Erklärung aufgestellt.

Bei den Druschfrüchten wird teilweise mit einem Ernteausfall von über fünfzig Prozent und weiteren Preisabschlägen für Minderqualität gerechnet.

Noch gravierender wird die Futtersituation von den Praktikern eingeschätzt. Vielerorts brachte die erste Grasernte bereits geringe Erträge. Die zweite Ernte des Grases konnte gar nicht erfolgen, weil kein nennenswerter Aufwuchs zur Mahd anstand.

Auf den Weiden zeigt sich vertrocknetes Gras statt sattem Grün.

Die zweite Winterfutterkomponente, der Silomais, erscheint in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Standortes, entsprechend der Jahreszeit viel zu klein, mit eingerollten Blättern und in der Not geschobenen Blüten.

„Uns treibt die Sorge um, dass wir unsere Viehbestände nicht ausreichend ernähren können“, so der Kreisvorsitzende Raimund Punke zu den Jounalisten.

Da finanzielle Schwierigkeiten vorprogrammiert sind, fordern die Landwirte, dass für besonders betroffene Betriebe, ein Dürrehilfsprogramm eingerichtet wird.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Denkanstoß Agrar: Ein Beispiel vor der Haustür – die Agrargesellschaft Siedenlangenbeck mbH

Es ist uns Menschen gegeben, dass wir denken: mal mehr – mal weniger, mal richtig – mal falsch, mal zu viel – mal zu wenig. Manchmal bedarf es eines Anstoßes, um neue Impulse aufzunehmen, Zusammenhänge anders zu verknüpfen und offen dafür zu sein, alte Denkmuster zu ändern.

Die Initiative  www.denkanstoss-agrar.de lässt Landwirte in kurzen Filmbeiträgen zu Wort kommen, um in eigener Sache für einen fairen Dialog in unserer Gesellschaft zu werben.

Sie erklären authentisch, wie die Landwirtschaft auf ihrem Betrieb funktioniert, welcher Motivation sie folgen und welche Herausforderungen zu meistern sind.

Christian Schmidt, Geschäftsführer der Agrargesellschaft Siedenlangenbeck mbH hatte den Mut sich dieser Herausforderung zu stellen, ins Mikrophon zu sprechen und Filmaufnahmen über und in seinen Betrieb zu erlauben.

Hut ab! Film ab!

https://www.denkanstoss-agrar.de/denkanstoesse/christian-schmidt/

Text: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V. und Foto: Screenshot aus Denkanstoß Agrar

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu Gast beim Deutschen Bauerntag in Wiesbaden

Die mit Applaus von den Delegierten des Bauerntages in Empfang genommene Bundeslandwirtschaftsministerin spiegelte den Schwung sofort in die Reihen zurück: Landwirtschaft ist ein Stück Deutschland, traditionell, modern aber auch wettbewerbsfähig.

„Wenn die Zukunft auf dem Land wächst – so wie ihr Motto des Bauerntages- dann müssen wir auch definieren, wo wir die Landwirtschaft in der Zukunft sehen“, so Klöckner.

Für ihre Amtszeit habe sie sich drei Ziele vorgenommen, betonte sie in ihrer Rede vor den gewählten Vertretern des Berufsstandes.

Erstens müsse es gelingen, aus den ideologischen Gräben heraus zu kommen, um ein Miteinander von Landwirtschaft und Umwelt zu entwickeln.

Grundlagen für die weitere Entwicklung der Branche müssen sich aus Ergebnissen von wissenschaftlicher Forschung speisen und nicht vom Stimmungswandel abhängen, definierte sie als zweites Ziel.

Drittens gelte es in den gesellschaftlichen Dialog mit „ausgetreckter Hand“ zu gehen, um nicht nur Getriebener sondern auch Taktgeber zu sein.

Sie legte den Anwesenden dar, was auf ihrer politischen Agenda steht:

Die EU ist ein Friedensprojekt, in dem die Gemeinsame Agrarpolitik eine wertvolle Rolle spielt. Sie sprach sich für die Beibehaltung der zwei Säulen Struktur aus. Das Agrarbudget muss trotz Brexit und Mehrausgaben in anderen Bereichen stabil für die Basisabsicherung der Bauern zur Verfügung stehen. Ein Gegeneinander der Landwirte durch die Kappung der Direktzahlungen wird abgelehnt.

Im Lande müsse die Tierwohldebatte weiter gehen und die Unsicherheiten in der Schweinehaltung seien zu lösen.

Wohlwissend, wer das Maximale fordert, hat praktisch dann nichts mehr im Land, setzte sie ein Achtungszeichen.

Auch mit der Beleuchtung weiterer Themen wie Stalleinbrüche, unwürdiger Shitstorm im Internet, mehr Wertschöpfung bei der Milch, Wolf und Weidetierhaltung traf sie den Nerv der Bauern.

„Sie garantieren mit ihrer Arbeit die Sicherheit für tägliches Essen“, betonte die Ministerin mit Hinblick darauf, dass die Landwirtschaft zwar im gesamtgesellschaftlichen Kontext gesehen werden muss, aber „Ohne Landwirte ist kein Land zu machen“.

Foto: Tanja Schnitzler für DBV, Text: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Nicht hinten einbrechen, sondern vorne klingeln

Auf dem Forum „Tierhaltung in der Öffentlichkeitsarbeit“ – im Rahmen des Deutschen Bauerntag in Wiesbaden- betonte MdB Johannes Röring, dass die Landwirte die heutige gesellschaftliche Debatte um die Tierhaltung erst nehmen sollen.

„Nicht hinten einbrechen, sondern vorne klingeln“ als Devise für die Tierhalter bedeutet, auf kritische Fragen vorbereitet zu sein.

Einfache Antworten gibt es aber nicht. Die Landwirte haben an vielen Forschungsprojekten teilgenommen, deren Ergebnisse differenziert ausfallen.

Der Tierethiker Christian Dürnberger aus Wien verdeutlichte den Spalt zwischen “das wünscht sich der Verbraucher“ und „das zahlt der Verbraucher“. Er erwartet eine Tierhaltung, in der die Landwirte selbst in Richtung Tierwohl voran gehen und nicht von den Bürgern getrieben werden. Vertrauen braucht aus einer Sicht persönliche Begegnung.

Das ist anstrengend und nicht jeder Landwirt ist dafür geeignet, aber klopfen sie gern den Kollegen auf die Schulter, die es gut machen, so Dürnberger.

„Keine Berufsgruppe schaut den Medien so genau auf die Finger, wie die Landwirtschaft, so der ehemalige Chefredakteur des Bayrischen Fernsehens Prof. Sigmund Gottlieb in seinem Impulsreferat.

Die Medien sind nicht die Interessenvertreter der Landwirtschaft, verteidigt Gottlieb seine Zunft und die kritische Berichterstattung über die Tierhaltung.

„Wo das Wissen ist zu kurz gekommen, wird gern die Moral genommen“, so Gottlieb mit einem deutlichen Hinweis auf die Notwendigkeit der Kommunikation.

Landwirt Hauke Pein aus Appen bei Hamburg lässt jedes Jahr Besucher und rund 120 Schulklassen in seinen Milchviehbetrieb schauen. Der Trend ist seit 15 Jahren ungebrochen, die Fragen dieselben. Wann kommen die Tiere auf die Weide?, warum ist das Kalb nicht bei der Kuh?, was passiert mit der Gülle? und warum wird Mais angebaut?

Für die Schweinehaltung ist dieser Weg keine Option. Wohl aber die Installation einer Webcam, wie Werner Schwarz es seit Jahren praktiziert.

Das sind zwei plakative Beispiele für die Öffentlichkeitsarbeit.

Letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, um zu zeigen das die landwirtschaftliche Tierhaltung mehr ist als aufsehenerregende Berichterstattung oder geschickt platzierte Bilder von Marketingkampagnen.

Text und Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Deutscher Bauerntag 2018 verabschiedet „Wiesbadener Erklärung“ zur EU-Agrarpolitik

Die auf dem Deutschen Bauerntag, auch von den Delegierten aus Sachsen-Anhalt, beschlossene „Wiesbadener Erklärung“ ist die Grundlage für den Berufsstand zur weiteren Diskussion zur EU Agrarpolitik.

Die deutschen Bauern haben Kernforderungen zum EU- Finanzrahmen und gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 formuliert.

Es wird unterstrichen, dass die GAP für die deutsche und europäische Landwirtschaft existenziell ist.

In der „Wiesbadener Erklärung“ fordert der DBV, dass der mehrjährige Finanzrahmen 2021 bis 2017 für beide Säulen der GAP zumindest ein stabiles Budget auf dem heutigen Niveau behält.

Die Funktion der Direktzahlungen zur Unterstützung landwirtschaftlicher Einkommen, zur Risikoabsicherung und zum Ausgleich höherer EU-Standards sind zu erhalten.

Die geplante deutliche Ausweitung der Auflagen hin zu einer „Super Cross Compliance“ (sogenannte „erweiterte Konditionalität“) wird kritisch beurteilt.

Weiterhin werden die Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt, die Vereinfachung bei Antrags- und Kontrollverfahren sowie eine attraktive Gestaltung der Agrarumweltmaßnahmen gefordert.

An die Bundesregierung wurde die Forderung gerichtet, dass bei der Erarbeitung des GAP Strategieplanes die Erfahrungen und Erwartungen aus der landwirtschaftlichen Praxis mit einbezogen werden.

Text und Foto: Bauernverband

Deutscher Bauerntag stellt Forderungen an die Politik

Auf dem Deutschen Bauerntag 2018 in Wiesbaden fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, die Bundesregierung auf, ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und sich für ein stabiles Agrarbudget in Brüssel einzusetzen.

Die Landwirtschaft braucht Verlässlichkeit bei den agrarpolitischen Rahmenbedingungen, damit die Betriebe wettbewerbsfähig bleiben, so der Präsident.

In seiner Grundsatzrede vor 600 delegierten Bauern aus allen Bundesländern und rund 300 Gästen betonte Rukwied, dass die gemeinsame Agrarpolitik für die deutsche und europäische Landwirtschaft mit einem stabilen Finanzrahmen, einer starken 1. Säule sowie praktikablen Maßnahmen der 2. Säule existenziell ist.

Ländliche Räume brauchen eine starke Landwirtschaft. Es gibt viele Dinge, die die Gesellschaft fordert und die der Berufsstand mit entwickeln muss und wird.

Der Deutsche Bauernverband werde damit den 2015 begonnenen Weg mit dem Leitsatz „Veränderung gestalten“ konsequent fortsetzen.

Aber Maßgabe und Richtschnur für die Ausgestaltung von Rahmenbedingungen ist es, dass die Landwirte mit ihrer Arbeit Geld verdienen, um ihre Betrieb weiter zu entwickeln, so Rukwied.

Mit den Worten: „Ich glaube daran: die Zukunft wächst auf dem Land“, schloss er den Bogen zum Motto des diesjährigen Bauerntages.

Text und Foto: Bauernverband

Fohlen, Fleckvieh, Ferkel, Farbenzwergen, Futtermischwagen bis Führen bei den Jungzüchtern – Landwirtschaft ist Facettenreich

Besten herausgebrachte Zuchttiere haben am vergangene Wochenende auf dem Schaugelände in Kakerbeck ihre Runden vor den Bewertungsrichtern gedreht.

Die Altmärkische Tier und Gewerbeschau bot ein vielfältiges Programm gemixt aus Zuchtwettbewerben, Schaubildern und Schauprogramm sowie Gewerbe und Kultur.

Von zehn verschieden Pferderassen wurden die Fohlen beurteilt. Bei den Rheinische deutschen Kaltblütern bot eine Stutenschau die Gelegenheit, den Zuchtfortschritt zu sehen. Der Focus im Rinderbereich lag bei den Fleischrindern. Neben der Bundesschau der Rasse Welsh Black zeigten sich weitere acht Rinderrassen im Ring.

Gut besetzte Jungzüchterwettbewerbe bei den Pferden wie bei den Rindern zeigten auf, dass der Züchternachwuchs mit viel Elan und Freude auf einen guten Weg ist.

Die Kaninchenzüchter bewerteten ihre Tiere auf einer Jungtierschau. Über zweihundert Tiere waren mit rund zwanzig Rassen und verschiedenen Farbschlägen an beiden Tagen zu sehen.

Publikumsmagnet waren die Wettbewerbe im Kaninhop, die Sau mit den Ferkeln, Rassegeflügel und die Agrartechnik.

Tierschauen haben in der Altmark eine lange Tradition.

Überlebenswichtig war es für unsere Vorfahren, sich über Kaninchenrassen, die Legeleistungen der Hühner, die Fruchtbarkeit und Speckdicke bei den Schweinen, die kräftigsten Zugpferde, den besten Zuchtbullen und Arbeitsgeräte für die Feld- und Wiesenwirtschaft zu informieren.

Die Landwirtschaft hat einen rasanten Wandel hingelegt.

Effektivere Produktionsmethoden haben dafür gesorgt, dass immer weniger Menschen in der Landwirtschaft arbeiten. Somit hat sich auch die Gesellschaft und ihr Blick auf die Landwirtschaft geändert.

Heute kann jeder von uns seinen Tisch mit einem Angebot an hochwertigen Nahrungsmitteln füllen, ohne je selbst dafür Tiere gefüttert oder den Boden bewirtschaftet zu haben.

Es ist also keine leichte Aufgabe, die Tradition von Tierschauen zu bewahren und dabei Veränderungen mit anzupacken.

Den Veranstaltern ist es gelungen durch Vielfalt ein breites Publikum anzusprechen.

Text : Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V. + Foto: Christian Apprecht – BV Sachsen-Anhalt e. V.

 

Altmarktierschau mit vielen Zuchtwettbewerben

Das Schaugelände in Kakerbeck ist gut vorbereitet für die Altmärkische Tier- und Gewerbeschau am kommenden Wochenende.

Die Arbeitsgruppe der Tierzuchtvereine des Altmarkkreises Salzwedel hat mit Unterstützung des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal, der Stadt Kalbe/ Milde und der Gemeinde Kakerbeck sowie den landwirtschaftlichen Verbänden und Sponsoren wieder ein anspruchsvolles Programm rings um die Reitanlage in Kakerbeck organisiert.

Die Beurteilung von Zuchttieren, Jungzüchterwettbewerbe, eine große Ausstellung von Rassekaninchen sowie die Präsentation von Schweinen und Geflügel werden am 16. und 17. Juni das Publikum erfreuen.

Die gemeldeten Ausstellungs- und Zuchttiere zeigen das ein vielseitiges Programm zusammengestellt ist.

Auf der Altmark Jungtierschau bei den Kaninchen werden in rund zwanzig ausgestellten Rassen mit den verschiedensten Farbschlägen die besten Jungtiermeister ermittelt. Ein offener Kaninhop- Wettbewerb wird die Freude am Umgang mit den kleinen Tieren zeigen.

Im Rahmen der Tierschauen finden bei den Pferden fünf Zuchtwettbewerbe mit 180 Stuten und Fohlen zehn verschiedener Pferderassen statt. Unterstützt werden die Pferdehalter durch ein Team von Jungzüchtern, die unlängst Gesamtmannschaftssieger beim Bundesjungzüchterwettbewerb wurden.

Am Samstag wird nach der Fohlenschau bei den Kaltblütern und dem Deutschen Sportpferd eine Stutenschau der Rheinisch Deutschen Kaltblüter erwartet.

Mit fünfzig genannten Stuten in sechs Altersklassen wird eine Größenordnung erreicht, wie sie in den letzten dreißig Jahren nicht stattgefunden hat.

Zeitgleich ist es den Veranstaltern gelungen, den Rahmen für eine Bundesschau der Rinderrasse Welsh Black zu bieten.

Auf dieser Schau werden die Bundessieger bei den Bullen, den Kühen und bei den Färsen ermittelt. Aus dem gesamten Bundesgebiet werden Jungzüchter anreisen und um den Titel „Bundessieger Welsh Black Jungzüchter“ wetteifern.

Um 13.00 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung unter der Schirmherrschaft von Landrat Michael Ziche.

Am Sonntag wird die Vorstellung der Fleischrinder sowie die Bewertung der Fohlen der Pony- und Spezialrassen den Ring beherrschen.

Der Haflingertag wird mit einem Fohlenchampionat und der Bewertung jungen Stuten aufwarten.

Der Züchternachwuchs bei den Milchrindern, den Fleischrindern und den Pferden wird seine Fachkompetenz unter Beweis stellen und die jeweils Besten ermitteln.

An beiden Tagen wird es mittags ein Schaubild mit den Siegertieren geben.

Im Anschluss beginnt ein interessantes Schauprogramm.

Traditionell bekommen hier Pferde unter dem Sattel und in verschiedensten Anspannungen, der Reiter- und Pferdenachwuchs, die Landtechnik, der Hundesport und so manch Exotisches die Gelegenheit das Publikum zu unterhalten.

Rund um die Ausstellung der Tiere wird Kakerbeck wieder Gastgeber sein für moderne Landmaschinen, regionales Gewerbe und allerlei Kulinarisches a la Bauernmarkt und ländlicher Kultur.

Weitere Informationen und der Programmablauf sind auf der Webseite unter:

www.altmark-tierschau.de zu finden.

Text: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V., Foto: AG Tierzuchtvereine

Vorbereitungen zur Tierschau laufen in vollen Zügen

Die 9. Altmärkische Tier- und Gewerbeschau wird am 16. und 17. Juni 2018 auf dem Sport- und Reitplatz in Kakerbeck stattfinden.

Bevor es los geht, gibt es für die Organisatoren jede Mende zu tun.

Ab 9.00 Uhr werden sich die jeweils die Tore für die Veranstaltung öffnen, die sich wieder aus Präsentationen von Tieren, einer ländlichen Gewerbeschau und einem Bauernmarkt mit kulturellen Einlagen zusammensetzt.

Fleischrinder, Pferde, Schweine, Kaninchen und Geflügel werden in den verschiedensten Zuchtwettbewerben oder auch Rassepräsentationen gezeigt.

Jungzüchterwettbewerbe werden bei den Pferden und auch bei den Rindern ausgetragen.

Zu den Höhepunkten zählt am Samstag die Bundesschau der Rinderrasse Welsh Black und die Beurteilung des Fohlenjahrgangs beim Deutschen Sportpferd und den Rheinisch Deutschen Kaltblütern.

Am Sonntag steht der Haflingertag, die Fohlenschau bei den Pony- und Spezialrassen sowie eine Fleischrinderschau im Mittelpunkt.

Ab 13 Uhr werden die Sieger der Tierzuchtwettbewerbe geehrt und im Anschluss gibt es ein mehrstündiges Schauproramm.

Nähere Infos unter: www.altmark-tierschau.de

Text und Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.

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