Zeugnisübergabe und Freispruch der Landwirte an der BBS in Salzwedel

„Stärken Sie mit Fleiß, Pflichtbewusstsein und Können das Ansehen unseres Berufsstandes, hier und an anderem Ort.

So spreche ich Sie los von den Verpflichtungen, die Sie in Ihrer Lehrzeit übernommen haben. Ich erkläre hiermit, dass Sie nun Landwirt sind.“

Mit diesen Worten beglückwünschte Helgard Wiegand, Mitglied des Berufsbildungsausschusses, die jungen Facharbeiter.

Zuvor haben die Landwirtinnen und Landwirte ihre Berufsabschlusszeugnisse und einige auch die Zeugnisse der Fachhochschulreife in Empfang nehmen können.

Vom prominenter Seite gab es viele Worte mit auf dem Weg.

„Es hat lange nicht so gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz in der Landwirtschaft gegeben wie zurzeit, legte Bauernpräsident Olaf Feuerborn dar.

„Sie haben eine Ausbildung in hoher Qualität genossen, jetzt müssen sie neue Ziele suchen und sich auf dem Weg machen“, gab Landrat Michael Ziche den jungen Menschen mit.

Die Landwirtschafts- und Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert bekräftigte, dass eine abgeschlossenen Berufsausbildung ein Meilenstein ist und ermutigte die Jungfacharbeiter, sich mit weiter Bildung den kommenden Herausforderungen in der Landwirtschaft zu stellen.

Als beste Absolventen im Ausbildungsberuf Landwirt konnten Lukas Seidel (Ausbildungsbetrieb: Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg e. G.), Sandra Thiem ( Ausbildungsbetrieb: LLG in Iden )  und Julius Kurzweg (Ausbildungsbetrieb: Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier e. G. ) geehrt werden.

Lukas Seidel bedankte sich stellvertretend für den Abschlussjahrgang bei den Ausbildungsbetrieben, den Lehrern der berufsbildenden Schule sowie bei den Ausbildern der überbetrieblichen Ausbildung in Iden.

Die Antwort auf die Frage: Was hat uns nur bewogen Landwirt zu werden? , brachte er auf humorvolle Weise auf den Punkt: Landwirt ist kein Beruf sondern eine Berufung.

Als Vertreter der Ausbildungsbetriebe gratulierte Margret Pieper von der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier e. G. zum erfolgreichen Berufsabschluss.

„Wir Ausbilder durften Sie als junge Menschen dabei 3 Jahre lang begleiten, konnten Sie unterstützen, motivieren und gestalteten ein Stück ihres Lebensweges mit“, freute sich die Landwirtin über die Entwicklung der jungen Leute in dieser Zeit.

Text und Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e.V.