Workshop zur Heckenpflege in Bandau mit guter Resonanz

HeckePraktische Maßnahmen zur Pflege von Hecken sind zwar notwendig, stoßen jedoch nicht immer auf gegenseitiges Verständnis von Eigentümern, Landnutzern, Naturschützern und Behörden.
In einem Workshop in Bandau hat der Kreisbauernverband einen Meinungsaustausch organisiert.
In einem informativen Impulsreferat stimmte Björn Rohloff, Stiftung Kulturlandpflege Hannover, die anwesenden Landwirte, Behördenmitarbeiter, Vertreter von Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen auf das Thema Hecken ein.
Er begann bei Errichten von Hecken in verschiedenen Jahrhunderten und deren Bedeutung für die Menschen sowie dem Wandel der Vorstellungen, wie Hecken gepflegt werden müssen.
Er stellte den Aufbau von Hecken, Gehölzstrukturen, Gehölzarten vor und ging auf verschiedenen Pflegemaßnahmen ein.
Die Bedeutung der Pflege, um die Entwicklung Richtung Baumreihe zu vermeiden, brachte er so auf den Punkt: Nichtstun ist das falsche Signal für eine Hecke.
Regelmäßiges Beschneiden von Strauchhecken, das auf den Stock setzen von Hecken und die selektive Entnahme von Großbäumen erfordern aber Sachkenntnis bei den Maßnahmen und Artenkenntnis bei den Gehölzen.
Ganz pauschale Empfehlungen kann es aber nicht geben. Es sein immer wieder erforderlich, dass Landwirte, Bürger und Behörden vor Ort kooperieren müssen.
Die Vorstellung des Rechtsrahmens und von Anwendungsbeispielen aus der Genehmigungspraxis wurden von der unteren Naturschutzbehörde vorgestellt. Die Heckenpflege aus der Sicht der Agrarverwaltung und die Praxisbeispiele des gastgebenden Betriebes waren Grundlage einer sehr konstruktiven Diskussion.

Text / Foto: BV SAW