Wasser von unten verhindert die Mahd

Landwirte im GesprächAuf Einladung der Interessengemeinschaft zum Erhalt der Kulturlandschaft und des Eigentums im Drömling e. V. trafen sich die Landwirtevertreter auf den Wiesenflächen im Langen Winkel, um sich vor Ort über die Befahrbarkeit der Flächen ein Bild zu machen.
Fred Braumann, Leiter der der Naturparkverwaltung Drömling, hatte Karten und Fotos mitgebracht, auf denen zu sehen war, dass ein hoher Wasserstand das Ziel dieser Gebietsentwicklung ist.
Die Landwirte legten dar, das entsprechend der Schutzgebietsverordnung die jährliche Mahd vorgeschrieben ist, aber die Niederschlagsverteilung und die Befahrbarkeit der Flächen den Mahdtermin sehr weit nach hinten verschieben kann.
Fred Braumann berichtete darüber, dass in der dortigen Zone II Testflächen angelegt wurden, in denen nicht gemäht wird. Eine Auswertung hinsichtlich der Pflanzenentwicklung und den Auswirkungen für die Landwirtschaft wird noch erfolgen.
Die im Entwurf der Neufassung der Landschaftsschutzgebietsverordnung Drömling für die Landbewirtschaftung wichtigen Aspekte sollten vor dem öffentlichen Anhörungsverfahren mit den Landwirtsvertretern und dem Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung besprochen werden, so ein Zwischenfazit aus der 8. Sitzung der Arbeitsgruppe Drömling.
Dies wurde den Landwirten vom Leiter der Naturparkverwaltung für Mitte Oktober zugesichert.

Text / Foto: BV SAW