Salzwedel

Ausbildungsmesse in Salzwedel mit vielen Besuchern und Unternehmen

Am Samstag fand die 18. Ausbildungsmesse gemeinsam mit dem Tag der offenen Tür der Berufsbildenden Schulen des Altmarkkreises Salzwedel statt.

Sie war ein Anziehungspunkt für alle, die sich rund um die Berufsausbildung informieren wollten.

Die Aussteller hatten es mit einem wahren Besucheransturm zu tun. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern und Schulvertreter hatten sich auf den Weg gemacht, um zu schauen, welche Chancen es auf dem Ausbildungsmarkt gibt.

Die von der Agentur für Arbeit organisierte Messe in der Sporthalle lud mit rund 80 Unternehmen zum Informieren, Nachfragen und Kennenlernen ein.

Die anwesenden Unternehmen setzten damit ein deutliches Signal für die Schülerinnen und Schüler: Macht einen guten Schulabschluss, die Firmen sind bereit euch mit einer fundierten Berufsausbildung den Einstieg in den weiteren Lebensweg zu sichern.

Am Gemeinschaftsstand des Kreisbauernverbandes und des ALFF-Altmark gab es Wissenswertes rund um die Ausbildung in den Berufen Landwirt/in, Tierwirt/in mit den verschiedenen Fachrichtungen, der Fachkraft Agrarservice und darüber hinaus zu den sogenannten Grünen Berufen.

Ein Film über die Grasernte und einen Rundgang in einem Milchrinderstall konnte auf einer 3 D Brille geschaut werden.

Das Angebot wurde rege angenommen und bot Raum für Gespräche zur dualen Ausbildung, zur überbetrieblichen Wissensvermittlung und zu den Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Es gab viele Anfragen, welche Ausbildungsbetriebe es im Landkreis gibt und welche Betriebe für den August auf der Suche nach Azubis sind.

Erstaunlicherweise wurde in diesem Jahr von den jungen Leuten verstärkt nach Praktikumsplätzen gefragt.

Informationen zur Praktikumsprämie des Landwirtschafsministeriums für ein Praktikum in den Schulferien waren von großem Interesse.

Den jungen Leuten wurde ans Herz gelegt, unbedingt ein Praktikum in der Landwirtschaft zu machen, um den passenden Beruf und den passenden Ausbildungsbetrieb zu finden.

Der Kreisverband hatte über den Landkreis verteilt insgesamt 39 zu besetzende Stellen mit den Kontaktdaten im Angebot.

In der Berufsschule informierten die Fachlehrer über ihren Unterricht und dem möglichen Zusatzunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife zeitgleich mit dem Erwerb des Berufes Landwirt.

Text und Foto: Annegret Jacobs – Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

 

Fachbeirat Grünes Band tagte in Salzwedel

Die 5. Sitzung des Fachbeirates „Grünes Band“ fand in Salzwedel statt.

Der Fachbeirat begleitet die Erstellung, Umsetzung und Fortschreibung des Pflege-, Entwicklungs- und Informationsplans (PEIP).

Der PEIP ist bis Ende Februar 2026 digital im „Beteiligungsportal“ des Landes Sachsen-Anhalt verfügbar.

Bis zum 14. März 2026 können Stellungnahmen zu dem umfangreichen Werk abgegeben werden.

Das „Grüne Band“ entlang des ehemaligen DDR-Grenzstreifens ist heute ein wertvoller Biotopverbund und Zeitzeuge der Deutschen Geschichte.

Mit Naturschutzmaßnahmen, wie extensive Grünlandbewirtschaftung, Mahd- und Beweidungsmanagement, sowie dem Erhalt historischer Grenzobjekte, wie Kolonnenweg oder baulichen Fragmenten, soll ein Natur -und Gedenkort erlebbar gemacht werden.

Das Schutzgebiet verläuft auf rund 343 Kilometern durch Sachsen-Anhalt, umfasst eine Fläche von 4.754 Hektar und ist seit November 2019 per Gesetz als „Nationales Naturmonument“ ausgewiesen.

Auf der Sitzung in Salzwedel wurden die Mitglieder des Beirates für fünf Jahre neu berufen.

Johannes Beleites und Landrat Steve Kanitz wurden als Sprecher des Fachbeirates Grünes Band in Sachsen-Anhalt gewählt.

Bei der Arbeit des Fachbeirates geht es um eine ausgewogene Weiterentwicklung des „Grünen Bandes“ aus dem Blickwinkel des Naturschutzes und der Erinnerungskultur.

Auf der Sitzung in Salzwedel wurde über die Rahmenbedingungen und Perspektiven der Nutzung durch Radtouristen diskutiert.

Das Grüne Band soll das erste gemischte deutsche UNESCO Welterbe werden.

Sowohl das Natur- als auch als kulturelles Erbe spielen dabei eine Rolle.

Das Gebiet wurde offiziell in die deutsche Tentativ-Liste aufgenommen.

Eine Voraussetzung für jede UNESCO Nominierung.

Weitere Abstimmungen und Bewerbungsdossiers sind erforderlich.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband