Lupine

Gelungener Mix aus Lupinen-Informationen, Ökolandbau und Eröffnung der Getreideaufbereitungsanlage in Apenburg

Der Einladung zum Tag des offenen Hofes vom „Lupinen- Netzwerk“ anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme der Getreideaufbereitung- und lagerung der Gut Apenburg Öko Dienste GmbH & Co. KG waren zahlreiche Gäste gefolgt.

Aufmerksam verfolgten die Besucher die einführenden Worte zur Entstehung des Standortes von Paul-Werner von der Schulenburg, der die Bedeutung der Lupine mit in den Focus schob.

Dann waren die Gäste selbst am Zuge, um sich den Geschmack von Lupinen auf dem Gaumen zergehen zu lassen. Vielfältige Brotaufstriche, Joghurt, Eis und Kaffee konnten verkostet werden.

„Wir haben nicht nur Lupinen-Produkte, sondern auch Fleisch“, lockte Betriebsleiter Peter Wahrlich schmunzelnd die Anwesenden über das Gelände, das an vielen Stellen von Biodirektvermarktern zum Verweilen vorbereitet war.

Zwei Vorträgen unter dem Blickwinkel „Lupine- ein Allrounder“ boten dem interessierten Publikum die Gelegenheit, sich mit Fachwissen zu versorgen.

Dr. Manfred Weber, Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, erklärte Details beim Einsatz von Lupine in der Ernährung von Schweinen.

Der Pflanzenzüchter Dr. Fred Eickmeyer, ESKUSA GmbH, legte den Schwerpunkt auf die Erhöhung der Attraktivität des Lupine-Anbaus mit den visionären Zielen 40-40: mehr als 40 Dezitonnen pro Hektar sicherer Körnertrag und 40 Prozent Proteingehalt.

Staatssekretär Dr. Ralf Peter Weber nahm symbolisch die neue Anlage in Apenburg, in der ökologisch erzeugte Druschfrüchte getrocknet, gereinigt und gelagert werden können, in Betrieb.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.