Biodiversität

Biologische Vielfalt beginnt vor der Haustür

Viele Landwirte zeigen eine große Bereitschaft, noch mehr für die Artenvielfalt zu tun.

Die Landwirtschaftsprodukte e. G. Bandau , ist einer von ihnen.

So blüht und brummt es derzeit beispielweise auf einer Fläche hinter dem Dorf Poppau.

Zur Freude von Menschen und Insekten gleichermaßen, so Harald Könnig von der bandauer Genossenschaft.

In einer Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt betont der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied: „Wir Bauern wissen, dass auch wir unseren Teil zum Erhalt der Arten beitragen müssen. Deshalb haben die deutschen Bauern beispielsweise im vergangenen Jahr mehr als 200.000 Kilometer Blühstreifen als Nahrung und Lebensraum für Bienen und Insekten zum Erhalt der Artenvielfalt angelegt. Das ist ein Band, das sechs Mal um die Erde reicht. Andere Beispiele sind Gewässerrandstreifen, Bejagungsschneisen, Brachen, Lerchenfenster oder Feldvogelinseln zum Schutz der Bodenbrüter“, so Rukwied. „Der kürzlich vom Weltbiodiversitätsrat vorgestellte Bericht sollte uns jedoch mahnen, neben der Landwirtschaft auch die zentralen Treiber bei der Gefährdung der Artenvielfalt in den Fokus zu nehmen. Dazu zählen das Bevölkerungswachstum, die Verstädterung, der Flächenverbrauch sowie die globalen Änderungen der Landnutzung.“

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V., PM DBV