Agrarerzeugergemeinschaft e.G. Pretzier

Vorstandsgespräch mit dem ALFF in Pretzier

In einem vorgelagerten internen Teil drehte sich die Diskussion der Landwirte über die derzeit sinkenden Milchauszahlungspreise, die unter den Produktionskosten liegen.

Auch der aktuelle Börsenpreis ist besorgniserregend, wenn es um die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion, die weitere Entwicklung dieses Bereiches und letztendlich um den Erhalt der Milchwirtschaft generell geht.

Des Weiteren ging es um die TA-Luft, den Umgang mit den wasserrechtlichen Erlaubnissen, die Umsetzung des neuen Wassergesetzes und den Projekten mit den Schulen.

Die letzte Vorstandssitzung des Jahres 2025 wurde genutzt, um mit dem ALFF- Altmark über die Herausforderungen im Agrarantragsverfahren zu sprechen.

Amtsleiter Danny Schulze stellte sich mit zwei weiteren Mitarbeitern den Fragen der Praktiker zu den Themen Ermessensspielraum, Bagatellgrenzen, Referenzpflege, Fotoaufträge, Kürzung von Zahlungen und Sanktionen, Einhaltung von Fristen, Kontrollen, Überfliegung usw.

Betriebsindividuelle oder berufsständische Fragen wurden in einer konstruktiven Atmosphäre besprochen.

Das Thema Bürokratieabbau, Verwaltung vereinfachen, Vertrauen stärken mit einer handlungsfähigen Verwaltung vor Ort, sind dabei Gemeinsamkeiten.

Wichtig sei ein gutes Miteinander mit einer entsprechenden Gesprächskultur, so das Fazit der Amtsmitarbeiter und Praktiker.

Im Anschluss wurde die Kälberhaltung und der Reprobereich der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier e.G. besichtigt.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband

In einem vorgelagerten internen Teil drehte sich die Diskussion der Vorstandsmitglieder über die derzeit sinkenden Milchauszahlungspreise, die unter den Produktionskosten liegen.

Auch der aktuelle Börsenpreis ist besorgniserregend, wenn es um die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion, die weitere Entwicklung dieses Bereiches und letztendlich um den Erhalt der Milchwirtschaft generell geht.

Des Weiteren ging es um die TA-Luft, den Umgang mit den wasserrechtlichen Erlaubnissen, die Umsetzung des neuen Wassergesetzes und den Projekten mit den Schulen.

Die letzte Vorstandssitzung des Jahres 2025 wurde genutzt, um mit dem ALFF- Altmark über die Herausforderungen im Agrarantragsverfahren zu sprechen.

Amtsleiter Danny Schulze stellte sich mit zwei weiteren Mitarbeitern den Fragen der Praktiker zu den Themen Ermessensspielraum, Bagatellgrenzen, Referenzpflege, Fotoaufträge, Kürzung von Zahlungen und Sanktionen, Einhaltung von Fristen, Kontrollen, Überfliegung usw.

Betriebsindividuelle oder berufsständische Fragen wurden in einer konstruktiven Atmosphäre besprochen.

Das Thema Bürokratieabbau, Verwaltung vereinfachen, Vertrauen stärken mit einer handlungsfähigen Verwaltung vor Ort, sind dabei Gemeinsamkeiten.

Wichtig sei ein gutes Miteinander mit einer entsprechenden Gesprächskultur, so das Fazit der Amtsmitarbeiter und Praktiker.

Im Anschluss wurde die Kälberhaltung und der Reprobereich der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier e.G. besichtigt.

Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband

mdr – Beitrag zur Künstlichen Intelligenz in der Milchrinderhaltung

Alles begann mit einer Serie „KI im Einsatz“ zur Künstlichen Intelligenz in der Volksstimme.
Aufmerksame Leser verfolgten die Serie über den Einsatz von KI in hiesigen Unternehmen.
So auch in der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier. Dort dachte man sich: Wir haben aus unserer Rinderhaltung auch ein gutes Beispiel für einen Beitrag.
Lokalredakteurin Antje Mewes schrieb mit dem Titel: „Der Doktor im Bauch“ einen interessanten Artikel für die Tagespresse zum Einsatz von KI in der Milchviehhaltung.
Aufmerksam geworden, machte sich der mdr auf den Weg, um mit Radio und Fernsehbeitrag das Thema näher unter die Lupe zu nehmen.
In der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier stellte sich Julius Kurzweg, Leiter der Rinderhaltung, vor Mikrophon und Kamera, um die Grundzüge des im Betrieb eingesetzten KI gestützten Gesundheitsüberwachungssystems zu erläutern.
Jeder Landwirt, der Tiere hält ist verantwortlich für Wohlbefinden und Gesundheit, so Kurzweg.
Das bedeutet, die Tiere im Blick zu haben. Ein geschultes Auge kann gut erkennen, wenn es einem Tier nicht gut geht.
Aber rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche intensive Beobachtung und dann noch vorausschauend, das ist nicht möglich.
Oder doch?
Den pretzierer Rindern wird ein Boli in das Magensystem eingeschleust.
Dieser kleine Minisender liefert permanent Daten, die zur Gesundheitsüberwachung relevant sind.
Aus den erfassten Daten wie Bewegungsaktivitäten, Widerkäuen, Wasseraufnahme, Körpertemperatur etc. entstehen lange Diagrammreihen auf dem PC.
Ein KI-System analysiert die Datenmengen und erkennt, wenn das Eingreifen der Landwirte erforderlich wird.
Effizient, rechtzeitig und auf verschiedensten Kanälen, wie PC, Laptop oder Smartphone wird signalisiert, dass bei einem Einzeltier etwas nicht im Lot ist.
Um eine erfasste Gesundheitsgefährdung abzuwenden, bei der Brunst tätig zu werden oder die Abkalbung zu begleiten, entscheidend ist immer das Handeln der im Stall verantwortlichen Personen.

Text und Foto: Annegret Jacobs – Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Ausbildungsmesse: Viele Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen

Die Agentur für Arbeit Stendal und die Berufsbildenden Schulen (BbS) des Altmarkkreises Salzwedel organisieren wieder gemeinsam eine Ausbildungsmesse in Verbindung mit dem Tag der offenen Tür in Salzwedel.

Statt wie sonst im Februar in der Sporthalle, konnte sich eine stattliche Anzahl von Arbeitgebern auf dem Freigelände im sommerlich warmen Ambiente präsentieren.

Der Stand der Landwirtschaft konnte mit einem Traktor anschaulicher präsentiert werden als sonst in der Halle möglich.

Azubi Alexander Wendt von der Agrarerzeugergemeinschaft e G Pretzier gab Auskunft über seine Ausbildung und nahm Interessenten mit in die Fahrerkabine.

Auf einem Gemeinschaftsstand mit dem ALFF Altmark wurden Informationen für die Berufe in der Landwirtschaft und ganz speziell für die Ausbildung zum Landwirt, zum Tierwirt und zur Fachkraft Agrarservice vorgestellt.

Es war vielleicht nicht der optimale Zeitpunkt, so dass sich der Zulauf von Seiten der Schülerinnen und Schüler in Grenzen hielt.

Dennoch gab es gute Gespräche, Interesse und Anfragen.

Die Ausbildungsmesse bot eine gute Gelegenheit, sich gezielt über die regionale Möglichkeiten, Ausbildungsvoraussetzungen, Berufswege, Verdienstmöglichkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu informieren.

Die Landwirtschaft konkurriert dabei mit zahlreichen anderen Branchen um die potenziellen Auszubildenden.

Bei den ca. 80 Ausbildungsbetrieben, die über den ganzen Altmarkkreis verteilt sind und in denen Mädchen und Jungen für die Berufe Landwirt, Tierwirt und Fachkraft Agrarservice ausgebildet werden, gibt es noch einige offene Stellen für den Ausbildungsbeginn im August 2022.

 Foto und Text: A. Jacobs, Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.