Sommerzeit- Erntezeit

Die Mähdrescher sind bei strahlendem Himmel und heißen Temperaturen an den Staubwolken schon von weitem zu erkennen.

Nach dem im letzten Jahr die Ernte vertrocknet ist, hoffen die Bauern auf bessere Erträge.

Die Natur hat sich angestrengt und mehr Niederschlag ins Land geschickt als im Vorjahreszeitraum.

Aber das Defizit von über 250 Litern pro Quadratmeter aus dem Jahr 2018 zeigt seine Auswirkung bis heute.

Ernteergebnisse bei Wintergerste, Erbsen, Lupine, Winterweizen und Winterraps sind deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die derzeitige Wetterlage lässt die Bestände abreifen und sorgt dafür, dass alle Bauern zu tun haben.

Vom Dreschen, Abfahren, Einlagern, Stroh pressen und Feld räumen bis hin zum Stoppelsturz, denn nach der Ernte ist vor der Aussaat.

Auch wenn die Druschfrüchte für die Ernte trocken sein müssen, besteht weiterhin ein sehr hoher Bedarf an Niederschlägen.

Grünland und die Sommerkulturen, wie Zuckerrüben, Mais oder Kartoffeln, sind für ihre Entwicklung auf weitere ergiebige Regenfälle angewiesen.

Die Lage für die Versorgung der Tierbestände mit Rauhfutter wird von den Landwirten sehr kritisch gesehen.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.