Interesse der Schulen an der Landwirtschaft war auch 2016 wieder sehr hoch

Die Gesellschaft und die Medien diskutieren oftmals darüber, was auf den Feldern und in den Ställen der Landwirtschaftsbetriebe passiert.

Der Mensch ist, was er isst. Und essen müssen wir alle. Gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die kompetent mit dem Boden, den Nutzpflanzen und den landwirtschaftlichen Nutztieren umgehen können.

Darüber haben sich Schülerinnen und Schüler verschiedenster Altersklassen aus 43 Schulklassen live in Landwirtschaftsbetrieben vor Ort informiert.

Um einen Einblick in die Betriebsabläufe und in die Ställe zu gewährleisten haben sich in diesem Jahr vierzehn Betriebe am Projekt “Bauernhof als Klassenzimmer“ mit viel Kompetenz und persönlichem Einsatz beteiligt.

Diese Betriebe haben stellvertretend für alle anderen Landwirte die Verantwortung wahrgenommen, um den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Aus 21 Schulen haben sich über achthundertfünfzig Schülerinnen und Schüler auf den Weg gemacht, um die Landwirtschaft persönlich in Augenschein zu nehmen und mit Fachkompetenten Landwirten zu reden.

In unserer grünlandreichen Region bietet es sich an, die Haltung der Milchrinder genauer zu erkunden. Aber auch die Technik im Pflanzenbaubereich und die Biogasproduktion spielten auf den Betriebsbesichtigungen eine Rolle.

Acht Klassen konnten im Rahmen des Projektes nach Iden das Zentrum für Tierhaltung und Technik fahren und sich umfassend über die Rinder- und Schweinehaltung informieren.

Moderne Landwirtschaft ist keine Folkloreveranstaltung, macht viel Arbeit, erfordert Fachwissen und wird von den Menschen vor Ort mit viel Herzblut für ihre Arbeit gestaltet, so das Fazit der jungen Leute.

Text und Foto: AJ Bauernverband