Gute Lebensmittel und Marktpotenziale standen im Focus beim Bio-Branchen-Treffen in Sachsen

„Die Zukunft gehört guten Lebensmittel- Marktpotenziale nutzen“ so das Hauptthema des diesjährigen mitteldeutschen Bio-Branchen-Treffens. Das mittlerweile 10. Treffen der Akteure der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fand in Limbach in Sachsen statt.

Marktpotenziale müssen zunächst einmal erspürt werden, machte Jörg Reuter von der Grüneköpfe Strategieberatung Reuter, Rehn & Kollegen GbR in seinem Impulsreferat deutlich. Wo liegt die Schnittmenge zwischen den Sehnsüchten der Menschen und den Ansprüchen an Lebensmitteln, die gut für uns sein sollen, nachhaltig produziert wurden und ursprünglich sind?

Wer dazu Antworten findet, der findet auch seinen Markt, so die Botschaft des Experten.

Mehr „Bio“ in der Außerhausverpflegung wurde von mehreren Seiten über den Ansatz in der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau des BMEL, über die gesetzlichen Grundlagen bis hin zu ersten praktischen Umsetzungen beleuchtet.

Im Ergebnis einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema bleibt festzuhalten, dass es bisher viele gute Ansätze gab, die aber auf diesem Niveau stehen geblieben ist.

Die Experten waren sich einig, dass die Zeit mit dem wachsenden Ökomarkt reif ist, um einen Öko-Anteil in der Außerhausverpflegung verpflichtend zu gestalten.

Text und Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.