Ergiebiger Regen verhindert die Mähdruschernte

„Gutes Erntewetter sieht anders aus“, so der Kreisvorsitzende Raimund Punke.

Die unbeständige Wetterlage und häufige Regenschauer haben bereits in der letzten Woche immer wieder zu Zwangspausen bei der Ernte auf den Feldern geführt.

Auch in dieser Woche haben ergiebige Regengüsse keine Erntearbeiten zugelassen.

Es wird auch bei Wetterbesserung Tage dauern, ehe das Erntegut abgetrocknet ist und die Flächen befahrbar.

Der Drusch von Gerste ist auf fast allen Schlägen beendet. Nicht überall ist es gelungen, dass Gerstenstroh zu trocknen und einzupressen.

Bisher sind nur auf den leichtesten Standorten die Mähdrescher bei den Erbsen und im Raps zu Einsatz gekommen.

Auf knapp 13.000 Hektar steht im Altmarkkreis Salzwedel die Ernte von Raps an.

Es ist teilweise zu sehen, dass Getreide- und Rapsbestände nicht mehr auf den Halmen stehen, sondern sich ab- und umgeknickt in Bodennähe befinden.

Die ins Lager gegangenen Druschfrüchte werden die Erntearbeitern erschweren.

Die Abreife wird unregelmäßiger. Der natürliche Trocknungsprozess wird erschwert und die feuchten Bedingungen führen zu Qualitätseinbußen.

„Die Sonne muss kräftig scheinen, damit die reifenden Bestände abtrocknen und wir Landwirte den Mähdreschern wieder grünes Licht geben können“, so der Kreisvorsitzende.

Text und Foto: A. Jacobs, – BV AMK SAW e.V.