Drömlingskonferenz in Calvörde war geprägt von vielen Fragen

Drömlingskonferenz AeikensMinister Aeickens legte vor über hundert Teilnehmern dar, dass im Gebiet des Drömlings die Voraussetzungen zur Ausweisung eines länderübergreifenden Biosphärenreservates erfüllt sind und noch in diesem Jahr mit einem Verordnungsentwurf zu rechnen sei.
Der Minister sieht die wirtschaftliche Entwicklung im Gebiet als gehemmt an, da die Bekanntheit speziell im Großraum Magdeburg und Wolfsburg nicht gegeben ist.
Das solle sich mit der Ausweisung des Biosphärenreservates verbessern.
Im März wird es eine Auswertung der zum Eckpunktepapier eingereichten Stellungnahmen, die auch von den Kreisbauernverbänden und der Interessengemeinschaft Drömling abgegeben wurden, geben.
Auf inhaltliche Anmerkungen zum Eckpunktepapier “Auf dem Weg zum UNESCO Biosphärenreservat Drömling“ wurde nicht eingegangen.
Von den Vertreter der Kommunen, des Tourismus, des Naturschutzes, der Unterhaltungsverbände und der Landwirtschaft gab es zahlreiche Hinweise und Fragen.
Aeikens legte dar, dass ein Biosphärenreservat bestehende Rechtssetzungen weder aussetzt noch verschärft und die jetzigen Probleme, wie etwa der Biber oder die Zuteilung von Wasserrechten ganz unabhängig von der Ausweisung betrachtet werden müssen.
Die Länder Sachsen- Anhalt und auch Niedersachsen werden weiter an der Vorbereitung der Ausweisung nach ihrer jeweiligen Rechtsgrundlage arbeiten und dann gemeinsam einen Antrag auf Anerkennung bei der UNESCO stellen.