Die Getreideernte dieses Sommers hat begonnen

Die extreme Trockenheit des Sommers 2018 erschwerte die Aussaat des Wintergetreides im vergangenen Herbst.

Nach langen Trockenphasen haben sich die Niederschläge und die kühle Witterung im Mai positiv auf die Entwicklung der Pflanzen ausgewirkt. Fehlende Niederschläge ab Mitte Juni und die Hitze haben die Ertragsaussichten gedämpft.

Die Getreideernte hat auf den Feldern mit dem Drusch der Wintergerste in der vorigen Woche begonnen.

Im Altmarkkreis Salzwedel stehen über 9.000 Hektar Wintergerste auf dem Acker.

Das Wintergetreide ist durch die extreme Hitze schnell abgereift und der Mähdrusch begann früher als in anderen Jahren.

Eine Ernte vom Feld einzufahren beruhigt noch immer die Urinstinkte des Menschen: Geborgenes Korn sichert das Überleben.

Die Wintergerste hat von Aussaat bis Ernte Finanzen in den Landwirtschaftsbetrieben gebunden. Vom Erwerb des Saatgutes, über die Bestandspflege bis zur Ernte sind über neun Monate vergangen.

Jetzt können die Gerstenkörner zum Landhandel gebracht werden. Erste Ergebnisse sind ernüchternd, denn die Nachwirkungen der Dürre sind deutlich spürbar.

Erntemenge, Qualität und Preis bestimmen das finanzielle Ergebnis für die Landwirte.

Die ersten Strohballen für die Tierhaltung werden eingefahren.

Der Acker wird zur Stoppelbearbeitung frei.

Sorge bereitet allerdings die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe.

Text und Foto:  Annegret Jacobs – BV AMK SAW e. V.