Deutscher Bauerntag stellt Forderungen an die Politik

Auf dem Deutschen Bauerntag 2018 in Wiesbaden fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, die Bundesregierung auf, ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und sich für ein stabiles Agrarbudget in Brüssel einzusetzen.

Die Landwirtschaft braucht Verlässlichkeit bei den agrarpolitischen Rahmenbedingungen, damit die Betriebe wettbewerbsfähig bleiben, so der Präsident.

In seiner Grundsatzrede vor 600 delegierten Bauern aus allen Bundesländern und rund 300 Gästen betonte Rukwied, dass die gemeinsame Agrarpolitik für die deutsche und europäische Landwirtschaft mit einem stabilen Finanzrahmen, einer starken 1. Säule sowie praktikablen Maßnahmen der 2. Säule existenziell ist.

Ländliche Räume brauchen eine starke Landwirtschaft. Es gibt viele Dinge, die die Gesellschaft fordert und die der Berufsstand mit entwickeln muss und wird.

Der Deutsche Bauernverband werde damit den 2015 begonnenen Weg mit dem Leitsatz „Veränderung gestalten“ konsequent fortsetzen.

Aber Maßgabe und Richtschnur für die Ausgestaltung von Rahmenbedingungen ist es, dass die Landwirte mit ihrer Arbeit Geld verdienen, um ihre Betrieb weiter zu entwickeln, so Rukwied.

Mit den Worten: „Ich glaube daran: die Zukunft wächst auf dem Land“, schloss er den Bogen zum Motto des diesjährigen Bauerntages.

Text und Foto: Bauernverband