Aktuelles

Modellvorhaben „Tag in der Produktion“

HP ProjektabspracheFür das Schuljahr 2014/ 2015 ist in unserem Landkreis ein Modellprojekt mit dem Kurztitel TIP – „Tag in der Produktion“ gestartet.
Das Bildungsangebot ist für die 9. Klassenstufe der Ganztagssekundarschule “ Comenius“ Salzwedel und die Sekundarschule Beetzendorf zugeschnitten.
Die Neuntklässler dieser Schulen bekommen die Chance, im ersten Halbjahr aus 5 Berufsfeldern zwei Felder zu wählen, auf denen ihr besonderes Interesse liegt.
Grüne Berufe, metall- und holzverarbeitende Berufe, Berufe im Beherbergungs- und Gaststättengewerbe sowie Sozial-, Pflege und Medizinische Berufe stehen zur Auswahl.
Das erste Schulhalbjahr wird genutzt, um sich theoretisch an zehn Unterrichtstagen mit den beiden gewählten Berufsfeldern auseinander zu setzten.
Im zweiten Schulhalbjahr findet eine Integration in einen Betrieb im Landkreis statt.
Dabei wird jeder der rund 70 beteiligten SchülerInnen entsprechend den Neigungen für 10 Unterrichtstage in einem Unternehmen tätig sein.
Die Projektkoordinatorin Gudrun Täntzler informierte darüber, dass sich bereits sechs Jugendliche fest für die Landwirtschaft entschieden haben und suchte nach geeigneten Ausbildungsbetrieben, die diesem Projektansatz unterstützen.

Text / Foto: BV SAW

Die Altmark- Macher zu Gast im Kuhstall

KuhstallgesprächIn der Milcherzeugergenossenschaft Klötze e. G. fand die mittlerweile zehnte Auflage des Unternehmerfrühstücks der Altmark- Macher statt.
Der Geschäftsführer des gastgebenden Unternehmens und Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Raimund Punke stellte die Eckdaten seines Unternehmens vor.
Ein Überblick über Betriebsgrößen, Arbeitskräfte, Ausbildung sowie die Flächenbewirtschaftung und die landwirtschaftliche Tierhaltung im Altmarkkreis Salzwedel dienten als Grundlage der anschließenden Diskussion.
Die Entwicklung des Anbauspektrums auf dem Acker, die Bedeutung der Direktvermarktung und die Verflechtung mit der Lebensmittelindustrie waren die Inhalte des Gesprächs.
Landrat Michale Ziche informierte über den Stand bei der Gestaltung einer zukunftsfesten Breitbandinfrastruktur, die auch für alle Landwirtschaftsunternehmen in der Altmark von wichtiger Bedeutung ist.
In einem anschließenden Rundgang durch die Milchviehhaltung des Betriebes stellte Raimund Punke die Jungrinderaufzucht, die Haltung und Fütterung der Milchrinder sowie das Melkkarussell und die Milchkühlung vor und beantwortete viele Fragen.
Beim Gang durch die Ställe zogen die anwesenden Studenten der veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig, die im Rahmen eines Projektansatzes unter Produktionsbedingungen im Rinderbestand zur Tiergesundheit tätig waren, besondere Blicke auf sich.

Text / Foto: BV SAW

Wasser von unten verhindert die Mahd

Landwirte im GesprächAuf Einladung der Interessengemeinschaft zum Erhalt der Kulturlandschaft und des Eigentums im Drömling e. V. trafen sich die Landwirtevertreter auf den Wiesenflächen im Langen Winkel, um sich vor Ort über die Befahrbarkeit der Flächen ein Bild zu machen.
Fred Braumann, Leiter der der Naturparkverwaltung Drömling, hatte Karten und Fotos mitgebracht, auf denen zu sehen war, dass ein hoher Wasserstand das Ziel dieser Gebietsentwicklung ist.
Die Landwirte legten dar, das entsprechend der Schutzgebietsverordnung die jährliche Mahd vorgeschrieben ist, aber die Niederschlagsverteilung und die Befahrbarkeit der Flächen den Mahdtermin sehr weit nach hinten verschieben kann.
Fred Braumann berichtete darüber, dass in der dortigen Zone II Testflächen angelegt wurden, in denen nicht gemäht wird. Eine Auswertung hinsichtlich der Pflanzenentwicklung und den Auswirkungen für die Landwirtschaft wird noch erfolgen.
Die im Entwurf der Neufassung der Landschaftsschutzgebietsverordnung Drömling für die Landbewirtschaftung wichtigen Aspekte sollten vor dem öffentlichen Anhörungsverfahren mit den Landwirtsvertretern und dem Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung besprochen werden, so ein Zwischenfazit aus der 8. Sitzung der Arbeitsgruppe Drömling.
Dies wurde den Landwirten vom Leiter der Naturparkverwaltung für Mitte Oktober zugesichert.

Text / Foto: BV SAW

Verabschiedung von Professor Dr. Fritz Schumann

Madille RukwiedAuf den Punkt genau nach 12 Jahren Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Sachsen Anhalt e. V. wurde Prof. Dr. Fritz Schumann in einem würdigen Rahmen von vielen Mitstreitern verabschiedet. Die Schar der Gratulanten, die gekommen waren um persönliche Worte zu wechseln, war lang. In den Grußworten kam deutlich zum Ausdruck, dass Fritz Schumann stets auf dem Weg war den Berufsstand mit Sachverstand und Herz zu vertreten. Das war intensiv, nicht immer einfach, manchmal konträr, oftmals auch kritisch, dabei aber immer offen.
„Fritz Schumann hatte mit seinem sicheren, politischen Gespür stets das rechte Wort und die rechte Tat zur rechten Zeit bereit gehabt.
Er war und ist mit seiner sachlich, kritischen Art, seinem in allen Lagen fundiertem Wissen und seinen hervorragenden Kontakten ein geschätzter Gesprächs- und Verhandlungspartner“, so Frank Zedler, Bauernpräsident des Landes.
Für sein persönliches Arrangement wurde Schumann von Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, mit der Andreas Hermes Medaille ausgezeichnet. Im Auftrag des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen Anhalt wurde von Minister Dr. Hermann Onko Aeikens die Ehrennadel des Landes Sachsen- Anhalt an Professor Schumann verliehen.
In seinen persönlichen Dankesworten gab der ehemalige Hauptgeschäftsführer den anwesenden Personen drei Wünsche mit auf den Weg: Zum einen möge der bäuerliche Berufstand trotz aller bestehenden Unterschiede doch als Branche zusammenstehen. Zum zweiten möge sich die Landwirtschaft als unverzichtbarer Teil der Gesellschaft sehen und darstellen und zum dritten möge Bildung und Wissenschaft im Agrarbereich den Weg finden, um für die kommenden Herausforderungen Lösungen parat zu haben.

Text: BV SAW, Foto: BV Sachsen-Anhalt

Landrat Michael Ziche zu Gast bei den Landwirten

Berge HomepageDer Vorstand des Kreisbauernverbandes traf sich zum diesjährigen Branchengespräch mit dem Landrat Michael Ziche in der Landwirtschaftlichen Erzeugergemeinschaft e. G. in Berge. Für den gastgebenden Betrieb stellte Betriebsleiter Christian Mahlow die Eckdaten des Unternehmens vor. In einem anschließenden Rundgang in der Milchviehanlage wurden die bisher am Standort getätigten Investitionen und die damit verbesserten Haltungsbedingungen für die Rinder vorgestellt. Weitere gut durchdachte Veränderungen sollen folgen.
Die Landwirte informierten über betrieblichen Ernteergebnisse und den Fortgang der Ernte, die in weiten Teilen des Landkreises aufgrund des immer wieder einsetzenden Regens noch nicht beendet ist.
„Die Entwicklung der Bestände zu Erntebeginn war erfreulich und wir haben bei gutem Druschwetter optimistisch begonnen. Allerdings müssen wir bis heute mit den schwierigen Witterungsbedingungen umgehen“, kommentierte Raimund Punke, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes, den diesjährigen Ernteverlauf.
Zum Teil wurde eine mengenmäßig gute Ernte eingefahren, doch mittlerweile leidet die Qualität der reifen Druschfrüchte auf dem Acker. Nicht befahrbare Flächen, umgeknicktes Getreide sowie Durchwuchs trüben die Stimmung.
Drei bis vier gute Druschtage sind für einige Landwirte noch erforderlich, um den Mähdrusch zu beenden.
Passend zum Drusch brachten die Landwirte anhand von konkreten Beispielen vor, wie kompliziert, aufwendig und kostenintensiv es ist, die Ausnahmegenehmigung und Erlaubnis nach geltendem Recht für einen Mähdrescher zu erwirken, damit die Straßen benutzt werden dürfen. Hier wurde dringend Handlungsbedarf für die Verwaltung zum Bürokratieabbau gesehen.
Mit der Leiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes diskutieren die Praktiker über den stetig steigenden Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Speziell wurden die jüngsten Ereignisse in der Schweinehaltung analysiert und Schlussfolgerungen gezogen. Der Berufsstand und die Verwaltung schätzten die Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu den Themen der Landwirtschaft, wie beispielsweise Gülleausbringung oder Gewässerschutz gleichermaßen als sehr sensibel ein.

Text / Foto: BV SAW

Perver Grundschüler aus Salzwedel zu Besuch bei der Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck

IMGP2496Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Perver Grundschule aus Salzwedel waren in diesem Jahr im Rahmen des Schulprojektes „Bauernhof als Klassenzimmer“ bei der Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck.
40 Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Klassenlehrerinnen die Landwirtschaft unter die Lupe genommen. Die beiden Klassen wurden in zwei Gruppen eingeteilt und von Christian Schmidt, dem Geschäftsführer des Betriebes und Silke Pape, der Verantwortlichen für die Kälber durch den Betrieb geführt. Im Kälberstall waren die Kinder sehr erstaunt, dass auch die Kälber in kleine Gruppen nach ihrem Alter eingeteilt sind. Im Melkkarussell konnten die Kinder noch den Kühen beim morgendlichen Melken zuschauen und hatten viele Fragen an Christian Schmidt, der geduldig alle Fragen beantwortete. Beim Stallrundgang und bei der Besichtigung der Futterscheune gab es für die Kinder viel zu entdecken. Die Kinder waren durch die Arbeit im Sachunterricht gut vorbereitet, hatten viele Fragen und auch Antworten parat. Zum Schluss ihres Besuches in Wöpel bei der Agrargesellschaft mbH Siedenlangenbeck gab es für die Schülerinnen und Schüler Käse, Milch und Joghurt zur Verkostung. Das Schulprojekt wurde organisiert im Rahmen des Projektes „Grünes Erleben – Bauernhof als Klassenzimmer“, das aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt mitfinanziert wird. Für das Jahr 2014 liegen dem Bauernverband 56 Projektanträge vor, von 21 Grundschulen, 6 Sekundarschulen und 1 Gymnasium. Davon sind bis dato 16 Projekte schon abgeschlossen und die Projekte der Sekundarschulen und des Gymnasium zum Besuch der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau des Landes Sachsen-Anhalt in das Zentrum für Tierhaltung und Technik in das altmärkische Iden werden in den nächsten Wochen stattfinden.

Text / Foto: BV SAW

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Tierschauen waren Publikumsmagnet

MilchrinderDas Gelände rund um die Reithalle und den Reitplatz in Kakerbeck hatte sich herausgeputzt für die Altmärkische Tier- und Gewerbeschau 2014. Wo sonst Fußball und Reitsport zu Hause sind, präsentierten sich Zuchttiere, Landtechnik und Gewerbe rund um die Landwirtschaft. Herzstück der Veranstaltung war Samstag die Milchrinderschau und Bewertung des Fohlenjahrgangs des Deutschen Sportpferdes sowie der Pony – und Spezialrassen. Zahlreiches Fachpublikum verfolgte gespannt die Bewertungen. Der Schirmherr der Schau, Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens, wurde zur offiziellen Eröffnung mit einem Viererzug altmärkischer Kaltblüter vorgefahren. Während des Rundgangs mit beiden altmärkischen Landräten, Bauernpräsident Frank Zedler und weiteren geladenen Gästen liefen die Wettbewerbe der Milchrinder, Fohlen, Schafe und Kaninchen weiter. Die Würdigung der Spitzentiere erfolge an beiden Tagen währen des Großen Schaubildes. Michael Ziche, Landrat des gastgebenden Landkreises, überreichte am Samstag den Siegerpokal an die Kuh „Essense“ von der Braune GbR Schönwalde, die als Miss Kakerbeck gekürt wurde.
Am Sonntag standen die Präsentationen von Fleischrinderrassen, der 21. Haflingertag sowie die Fohlenschau der für die Altmark typischen Kaltblüter und des Schweren Warmblutes auf dem Programm.
Die offene Kaltblutstutenschau und auch die Beurteilung der Familiensammlungen waren von den Zuschauern dicht umringt, die sich auch vom einsetzenden Regen nicht entmutigen ließen und aufmerksam die Platzierungen verfolgten.

An beiden Tagen bot die Ausstellung von fünfzehn Schafrassen, zweihundert Rassekaninchen sowie verschiedenen Geflügelrassen die Möglichkeit, die Tiere zu bestaunen. Ganz besonders gut kam beim jungen Publikum das vorbereitete punktgenaue Schlüpfen von Hühnerküken an.
Die Wettbewerbe im Kaninhop sowie das rasante Schauprogramm mit Pferden, Hunden und der Vorführung von moderner Landtechnik rundeten das Angebot ab.
Die Veranstalter, die Arbeitsgruppe der Tierzuchtvereine des Altmarkkreises Salzwedel, waren mit der Resonanz der Schau zufrieden. Insbesondere am Sonntag verfolgten mehrere tausend Zuschauer die Veranstaltung. Der Kreisbauernverband war maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Der Bauernverband Sachsen- Anhalt war mit all seinen Informationen rund um die Landwirtschaft und den Grünen Berufen vor Ort vertreten.

Text: BV SAW, Foto: Arbeitsgemeinschaft der Tierzuchtverbände

Rundum gelungener Hoftag in Klötze

TdoH Bild Punke ZedlerRund 3.500 Menschen, so vermeldete es der MDR kamen zum Hoftag in Klötze, um der Landwirtschaft über die Schulter zu schauen und zu feiern. Der Betrieb bot einen Einblick seinen Rinderbereich und auf seinen Produktionsstandort.
Dort war die Betriebstechnik und Landtechnik von Geschäftspartnern ausgestellt. Unterstützt wurde die Aktion durch die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen- Anhalt, der MDR Landesmedienanstalt und der Edeka Gruppe Minden- Hannover.
Prominente Gäste trafen sich zum unterhaltsamen Talk auf der Bühne und zum Rundgang. Die Mitarbeiter des Betriebes standen an den verschiedensten Stationen für fachkundige Auskunft und Führungen mit einem Lächeln auf dem Gesicht parat.
Neben der laufenden Milchproduktion hatten sie ein Auge auf die Sicherheit der Gäste, sorgten für Kuchen und gute Stimmung.
Neben vielen auf dem Gelände organisierten Highlights für Kinder war die Möglichkeit, selbst einen Trecker zu fahren sehr gefragt. Unter den Gästen waren auch zahlreiche Berufskollegen, die den Mitarbeitern des Unternehmens an der ein- oder anderen Stelle dafür dankten, dass sich der Aufwand im Vorfeld für dies gelungene Fest gelohnt hat. Der MDR hatte vor Ort einen Beitrag gedreht.

Text / Foto: BV SAW

Schlagerstars im Kuhstall

Puppen HomepageAusrichterbetrieb der zentralen Eröffnungsveranstaltung zur berufsständischen Aktion „Tag des offenen Hofes“ ist in diesem Jahr in Sachsen Anhalt die Milcherzeugergenossenschaft Klötze e. G..
Die Klötzer Genossenschaft bringt den Besuchern die Produktion von Milch und Biogas in einem modernen Betrieb näher und sorgt mit einem vielfältigen Rahmenprogramm ab 10.00 Uhr für einen unterhaltsamen Tag.
Der Vorstandsvorsitzende Raimund Punke wird um 11.00 Uhr gemeinsam mit Bauernverbandschef Frank Zedler die Veranstaltung eröffnen und danach den Gästen den Milchviehbetrieb während eines Betriebsrundgangs vorstellen. Der MDR und EDEKA sind Partner für einen ansprechenden kulturellen Rahmen.
So sind im Festzelt Stammtischrunden geplant an denen der Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Otto Aeikens, Landrat Michel Ziche, Klötzes Bürgermeister Matthias Mann und weitere Gäste zu Wort kommen.
Das Bühnenprogramm steht mit der 70 er Jahre Ikone Harpo, der Superstar- Kandidatin Annemarie Eilfeld und dem Schlagerstar Bernhard Brink für gute Laune.
Besucher werden bestens versorgt und haben die Möglichkeit, sich bei weiteren regionalen Initiativen und Vereinen über deren Arbeit zu informieren und über den Bauernmarkt zu schlendern. Der Tag der Deutschen Imkerei wird über den Stellenwert von regionalem Honig und viele weitere Details informieren.
Auch wer selbst einmal am Steuer eines modernen Traktors sitzen möchte, bekommt dazu Gelegenheit. Für Kinder gibt es ein Mittmachprogramm. Strohburg und Hüpfburg sind aufgebaut und viele weitere Angebote warten auf die kleinen Gäste.
Es wird erklärt, warum die Kühe Karussell fahren, wie Kälber gehalten werden und wie das Futter in den Stall gelangt.
Natürlich wird es Milch und allerlei Leckeres zu Verkosten geben.

Text / Foto: BV SAW

Erfahrungsaustausch der Drömlingsbauern

Stau StottmeisterDie Mitglieder des Vorstandes der Interessengemeinschaft zum Erhalt der Kulturlandschaft und des Eigentums im Drömling e. V. haben sich auf ihrer jüngsten Vorstandssitzung im Gebiet zwischen Rätzlingen und dem Mittellandkanal umgesehen.
Die Änderungen auf den Flächen, die durch die möglichen Wasserstandsanhebungen nun zur Zone II gehören, waren nach dem trockenen Frühjahr nicht so gravierend ausgefallen wie erwartet. Das berichtete Jörg Stottmeister, der durch das Gebiet führte. Neue Wege, Stauanlagen und der Aufwuchs auf den Wiesen wurden begutachtet.
Besonders interessant war der Erfahrungsaustausch der 4 geladenen Vorsitzenden der Flurbereinigungsverfahren im Drömling zum Verfahrensstand und zur Umsetzung des Wegebaus. Nicht alle Aufpflasterungen und Poller sind ausschließlich zur Beruhigung des Durchgangsverkehrs geeignet, sondern behindern auch den landwirtschaftlichen Verkehr. Die verschiedensten Variationen des Ausbaus der Wege, der Beschilderung und der Folgekosten von Gehölzpflanzungen waren Gegenstand des Gesprächs. Annegret Jacobs, vom Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel berichtete über die Informationsveranstaltung zur Einrichtung eines Biosphärenreservats in Niedersachsen. Vom Bauernverband Börde stellte Wolfgang Köhler die derzeit laufenden Aktivitäten zum Umgang mit dem Biber vor.
Die Finanzierung des Mehraufwandes, den der Biber bei der Gewässerunterhaltung verursacht, kann nicht weiter nur durch die Umlageerhöhungen beglichen werden, so Henry Hartmann, Vorsitzender der IG.

Text / Foto: BV SAW