Aktuelles

„Ausbildungsbetrieb des Jahres 2015“ gesucht

Wettbewerb 2015Bereits zum 5. Mal ruft der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. seine Mitglieder auf, sich am Landeswettbewerb zur Auszeichnung „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ zu beteiligen.

Der Fachausschuss für Berufsbildung und Bildungspolitik des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt hat auf seiner Beratung im November empfohlen, die Auswahl des auszuzeichnenden Ausbildungsbetriebes auch 2015 nach dem bewährten zweistufigen Entscheidungsverfahren durchzuführen und dafür die Bewerbungsunterlagen bereitzustellen.

Der Ausbildungsbetrieb reicht bei seinem Kreisbauernverband die schriftliche Bewerbung bis zum 16. Dezember 2015 mit dem Bewerbungsbogen ein.
Aus den eingereichten Bewerbungsbögen wählt der Kreisverband nach Abschluss der Bewerbungsfrist den besten Ausbildungsbetrieb und schlägt diesen dem Bauernverband Sachsen-Anhalt für die Auszeichnung auf Landesebene vor.

Eine vom Landesverband zu berufenen Jury wird im Februar 2016 aus den eingereichten Vorschlägen der Kreisverbände den „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2015“ ermitteln.

Auf dem Bauernverbandstag am 3. März 2016 in Staßfurt erfolgt die Auszeichnung „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2015“.

Die Unterlagen sind hier erhältlich: Bewerbungsbogen für Wettbewerb Ausbildungsbetrieb des Jahres 2015 PDF

Text / Foto: BV SAW

Bauernverbandes Sachsen-Anhalt beschäftigte sich auf seiner Präsidiumsklausur mit der gesellschaftlichen Akzeptanz

Dr. DirscherlNeben den Präsidiumsmitgliedern waren auch die assoziierten Verbände und Fachausschuss -Vorsitzenden zum Vortrag „Gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft – eine Herausforderung für den Berufsstand“ geladen.
Dr. Clemens Dirscherl, EKD Ratsbeauftragter für agrarsoziale Fragen, beschrieb für die Landwirte das Spannungsfeld zwischen Landlust und Tatort Bauernhof.
Zwischen den Sehnsüchten der Menschen nach althergebrachten Ansätzen und der Angst vor technisierten Prozessen im Zusammenhang mit der Natur ringt der Berufsstand um Antworten.
Der Referent vom evangelischen Bauernwerk zeigte auf, dass schon ein genaueres Betrachten der Gesellschaft selbst ein diffuses Bild ergib: die öffentliche Wiedergabe von Meinungen über die Medien, die politische Meinungsbildung, die Blickrichtungen von NGO´s und letztendlich die Abgabe von Wählerstimmen.
Dirscherl beschrieb der Veränderungen in der Gesellschaft, die sich zwar langsam aber dennoch vollziehen.
Nach der Befriedigung von Grundbedürfnissen richtet sich der Focus mehr auf die Selbstverwirklichung. „Ich bin ein Biokäufer, ich bin ein Tierschützer, ich bin gegen Gentechnik“, sind Beispiele, die er anführte um den Wandel zu beschreiben.
Nach einer eifrigen Diskussion mit den Landwirten blieb das Fazit stehen, dass die Landwirtschaft in der Verantwortung steht in der Gesellschaft, für die Gesellschaft und mit der Gesellschaft und das das Zauberwort Kommunikation heißt und der Weg dazu keinesfalls einfach ist.

Text / Foto: BV SAW

Wirtschaftspreis Altmark vergeben

Punke PreisAm 13. November fand die feierliche Auszeichnungsveranstaltung zur Verleihung des Wirtschaftspreises Altmark 2015 in Stendal statt.
Unter dem Motto „Unternehmen mit Zukunft“ wurde der zum 13. Mal ausgelobte Wettbewerb erstmals in den Kategorien verarbeitendes Gewerbe, Handwerk, Dienstleistungen und Landwirtschaft ausgeschrieben.
Bewerben konnten sich Unternehmen mit einem Betriebssitz in der Altmark, die durch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten und ihr soziales Engagement zur weiteren Entwicklung der Altmark beitragen.
In der Kategorie Landwirtschaft entschied sich die Jury aus den eingegangenen Bewerbungen für die Milcherzeugergenossenschaft Klötze e.G..
Geschäftsführer Raimund Punke nahm den Preis auf der feierlichen Veranstaltung stellvertretend für sein Unternehmen mit 52 Mitarbeitern und sechs Azubis in Empfang.

Text / Foto: BV SAW

Vortrag zum Erfassen von Drainagesystemen

Mario Hehne Apus SystemsDie Funktionsfähigkeit von Drainagesystemen ist von wichtiger Bedeutung für die Ertragssicherheit auf Landwirtschaftsflächen.
Oftmals gibt es aber keine gesicherten Erkenntnisse zur Lage der meist in den 70er Jahren verbauten Drainagen.
Der Kreisverband hatte sich die Firma Apus-Systems als Gast eingeladen, um den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich über die Erfassung, Verwaltung und Analyse von Drainagesystemen zu informieren.
Diplomgeograph Mario Hehne stellte das Unternehmen aus Dresden vor, das sich auf dem Gebiet der Hydromelioration einen Namen gemacht hat.
Die Firma erstellt anhand von alten Dränplänen, von vorhandenen Luftbildern oder mit Hilfe von neuen Geländeaufnahmen aktuelle Unterlagen zu den Entwässerungsanlagen für Landwirtschaftsbetriebe.
Die Erkenntnisse können anschließend in einem datenbankbasierten Geoinformationssystem eingepflegt werden. Der Landwirt bekommt gezielte Informationen über die Anzahl und Lage von Drainagen, Schächten und Ausmündungen, um bei Bedarf Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchführen zu können.
Ein weiteres Angebot ist die Funktionsbewertung, bei der Beispielsweise durch Kamerabefahrung Rohreinbrüche, Durchwurzelungen oder Verschmutzungen lokalisiert werden.
Weitere Informationen siehe Flyer:  Flyer_Apus_Systems

Text / Foto: BV SAW

Auszeichnung der Besten

Martin Willkomm u. Anne Helene Ahrend Sechs der besten Auszubildenden in landwirtschaftlichen Berufen in Sachsen-Anhalt kommen aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Sie sind in der letzten Woche im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen in Halle von der Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, Anne-Marie Keding, und Landesverwaltungsamts-Präsident Pleye für ihre hervorragenden Berufs-Abschlüsse geehrt worden. Pleye verwies darauf, dass erstmals seit Jahren das Interesse an diesen Berufen wieder wachse. Der Gewinner sei dabei der Beruf des Landwirtes. Wurden 2014 zum gleichen Zeitpunkt 152 neue Verträge registriert, waren es in diesem Jahr fast 200.

Die besten Absolventen aus dem Altmarkkreis Salzwedel:

Landwirtin Anne Helene Ahrend – Agrargenossenschaft Schwarzbuntzucht Jeggeleben
Notendurchschnitt von 1,59

Landwirt Peter Tiemann  – Agrar GmbH „Kalbescher Werder“ Jeetze
Notendurchschnitt von 2,04

Landwirt Robin Gürth – Rindergut Apenburg
Notendurchschnitt von 2,19

Landwirt Stephen Klingbeil – Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier
Notendurchschnitt von 2,28

Landwirt Felix Josten – GbR Hartstock
Notendurchschnitt von 2,29

Fischwirt Maximilian Becker  – Forellenzucht Gahrns GbR Gardelegen
Notendurchschnitt von 2,41

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Jenny Marx Grundschüler aus Salzwedel zu Besuch in der Agrarprodukte Dambeck e.G.

KlassenfotoDie Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Grundschule „Jenny Marx“ aus Salzwedel waren in diesem Jahr im Rahmen des Schulprojektes „Bauernhof als Klassenzimmer“ in der Agrarprodukte Dambeck e.G.. Insgesamt 55 Schülerinnen und Schüler aus drei Klassen haben mit ihren Klassenlehrern die Landwirtschaft unter die Lupe genommen. Die Klassen wurden in Gruppen eingeteilt und von Daniela Kunkel-Predöhl, der Leiterin der Tierproduktion und ihrer Mitarbeiterin Simone Sommer durch den Betrieb geführt. Zwei Klassen durften unter Anleitung von
Daniela Kunkel-Predöhl die Tagesfutterration für eine Milchkuh abwiegen. Sie waren erstaunt über die vielen Bestandteile und die Menge der Ration. Beim Stallrundgang und bei der Besichtigung des Betriebes gab es für die Kinder viel zu entdecken. Die Jungen und Mädchen waren durch die Arbeit im Unterricht gut vorbereitet, hatten viele Fragen und auch Antworten parat. Die dritte Klasse konnte sich im Melkkarussell das morgendliche Melken anschauen. Die mutigsten Kinder durften sogar selbst Hand anlegen und versuchen, Milch aus dem Euter zu bekommen. Der Höhepunkt des Besuches in Dambeck war für alle Kinder der Besuch des Kälberstalles. Am Ende hatte
Daniela Kunkel-Predöhl noch ein Milchquiz vorbereitet. Die Jungen und Mädchen hatten gut aufgepasst und beantworteten die Fragen mit Bravour. Als Andenken von dem erlebnisreichen Tag in Dambeck bekam jeder Schüler noch ein Milch – Diplom.
Das Schulprojekt wurde vom Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e.V. im Rahmen des Projektes „Grünes Erleben – Bauernhof als Klassenzimmer“ organisiert, das aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt mitfinanziert wird. Im Jahr 2015 lagen dem Bauernverband 48 Projektanträge vor, von 11 Grundschulen, 6 Sekundarschulen und 2 Gymnasien. Davon sind bis dato 33 Projekte abgeschlossen und restlichen Projekte geplant.

 Text / Foto: BV SAW

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Vorstandswahlen bei den Schäfern

Vorstand Altmärkischer Verein für Schafzucht u. Schafhaltung e.V.Bereits im August hat sich der Altmärkischen Verein für Schafzucht und Schafhaltung aus dem wirtschaftlichen Verein in einen eingetragener Verein gewandelt.
Der Vorstand wurde neu besetzt.
Die Ziele sind geblieben. Die über dreißig Mitglieder haben sich den Schafen verschrieben.
Der Erhalt der Rassevielfalt und der Brauchtumspflege stehen im Vordergrund, wenn es um Stammtische, Vereinsfahrten oder Beteiligungen von Zuchtveranstaltungen geht. Über 20 Schafrassen sind bei den Mitgliedern zu finden. Neue Mitglieder, die ebenfalls die Zucht oder die Haltung von Schafen als Herzensangelegenheit verstehen sind herzlich willkommen.
Im Folgenden sind die Vorstandsmitglieder und die Kontaktdaten angegeben.

Vorstand des Altmärkischer Verein für Schafzucht und Schafhaltung e.V.

Vereinsanschrift:

Altmärkischer Verein für Schafzucht und Schafhaltung e.V.
Renate Seelig
Polkauer Straße
39579 Rochau

Vorsitzender :

Andreas Schmidt
Wohnort: Lückstedt
Tel.0176 24898516
E Mail: schaefer.schmidt@gmx.de

Stellvertretender Vorsitzender:

Eckhard Westpfahl
Wohnort: Heinrichsberg
Tel.:0151 28411174

Finanzen/Schriftführer:

Renate Seelig
Wohnort: Rochau
Tel.:039328 98880

Hobbyschafhaltung:

Silvia Krause
Wohnort: Kakerbeck
Tel.:0177 7619356
Verbindung Landesschafzuchtverband: Rüdiger Kassuhn
Wohnort: Königsmark
Tel.:0173 5628648
Altmärkischer Verein für Schafzucht u. Schafhaltung e.V.

Text: BV SAW, Foto: Altmärkischer Verein für Schafzucht u. Schafhaltung e.V.

Auch Landwirte aus der Altmark waren zur Demonstration in Brüssel

Auf der StraßeEine Delegation des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V. nahm am   7.September an einer Kundgebung des Europäischen Bauernverbandes COPA in Brüssel begleitend zur Sondersitzung des Agrarrats teil, um den zuvor von DBV-Präsident Joachim Rukwied an Bundesagrarminister Schmidt und Vertreter von Kommission und Parlament überbrachten Forderungen des Berufstandes Nachdruck zu verleihen. Ausgangspunkt war die aktuelle Preismisere auf den Agrarmärkten, welche die deutsche und die europäische Landwirtschaft unter massiven wirtschaftlichen Druck setzt. Mit der Demonstration sollte ein Zeichen in Richtung der Verantwortlichen zum Handeln gesetzt werden. Der DBV fordert eine europäische Export- und Marktoffensive, eine akute Krisenhilfe und eine nachhaltige Krisenvorsorge, um die Betriebe auch mittel- und langfristig zu stärken.

Text / Foto: BV SAW

Zeugnisübergabe an die Absolventen einer Ausbildung in den Grünen Berufen erfolgt 2015 an den Berufsschulstandorten

Foto ZeugnisausgabeMit den Abschlussprüfungen haben in den letzten Tagen 173 Auszubildenden des 3. Lehrjahres ihre Ausbildung in den Berufen der Land- und Hauswirtschaft in Sachsen-Anhalt abgeschlossen. Ein bedeutsamer erster Lebensabschnitt in ihrem beginnenden Arbeitsleben geht damit zu Ende und gut gerüstet werden viele neue anspruchsvolle Aufgaben auf sie zukommen.
Seit Jahren ist es gemeinsames Anliegen des Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes, des Bauernverbandes und des Bauernbundes die Jugendlichen in einem festlichen Rahmen in diesen neuen Lebensabschnitt zu entlassen, ihre Leistungen gebührend zu würdigen, ihnen Perspektiven aufzuzeigen und sie für ihre weitere berufliche Tätigkeit zu motivieren.
In diesem Jahr wird nunmehr erstmalig die feierliche Übergabe der Facharbeiterzeugnisse an alle Absolventen einer Ausbildung in den Berufen der Land- und Hauswirtschaft in ganz Sachsen-Anhalt erfolgen.
Gemeinsam haben die Verbände Dank der Unterstützung vieler Verantwortungsträger im politischen wie auch administrativen Bereich feierliche Zeugnisübergaben an alle Jungfacharbeiter des Jahrganges 2015 auf den Weg bringen können.
In der Berufsbildenden Schule Salzwedel werden am 28. August 2015 die Jungfacharbeiter des Ausbildungsberufes Landwirt ihre Facharbeiterzeugnisse begleitet von ihren Angehörigen und Freunden, ihren Ausbildern und ihren Berufsschullehrern in Empfang nehmen.
Als Vertreter des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt wird Staatssekretärin Anne-Marie Keding die Festreden halten.
Besonderer Dank gilt dem Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landtages und dem Ministerium für Landwirtschaft und Forsten für die finanzielle Unterstützung sowie der zuständigen Stelle für die Berufsausbildung in den Berufen der Land- und Hauswirtschaft im Landesverwaltungsamt für die unbürokratische Unterstützung im administrativen Bereich.
Die Ehrung der besten Absolventen wird traditionell am 14. Oktober 2015 in den Franckschen Stiftungen in Halle durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt und das Landesverwaltungsamt durchgeführt.

Text / Foto: BV SAW

Mitmachen bei der EU-Konsultation zu Natura 2000

DSC00702Ein europäisches Netz mit Namen ”NATURA 2000” ist am Entstehen, das sich aus Gebieten, die auf Gemeinschaftsebene geschützt sind, zusammensetzt.
Diesen Gebieten soll eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Ressourcen zukommen.
Der jeweilige Mitgliedstaat ist bei der Auswahl der Gebiete an die Vorgaben der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie gebunden.
Dabei soll jeder Mitgliedsstaat selbst darüber entscheiden, wie er die notwendigen Sicherungsmaßnahmen auf seinem Gebiet umsetzt.

Im Altmarkkreis Salzwedel wurden rund 14.000 Hektar nach FFH Richtlinie und 20.000 Hektar nach der Vogelschutzrichtlinie an die EU gemeldet, wobei diese Flächenangaben auch Teile einbeziehen, die in den Landkreis Stendal und den Bördekreis reichen.
Weitere Nachmeldungen wie das Gebiet der Beeke- und Dummeniederung stehen an.

Obwohl die Landwirte maßgeblich zum Entstehen der heute schützenswerten
Kulturlandschaft sowie der Arten- und Biotopvielfalt beigetragen haben, werden Betriebe der Landwirtschaft durch den strengen Gebiets- und Artenschutz von Natura 2000
erheblich bei ihrer Bewirtschaftung eingeschränkt.
Dies steht im Widerspruch zu den Ankündigungen von Seiten der Politik, die im Rahmen der Ausweisung von Natura 2000-Gebieten gemacht worden sind.
Heute stellen die Betriebe vor Ort zunehmend fest, dass die Auflagen die Bewirtschaftung einschränken und die Entwicklungsfähigkeit der Betriebe gefährden können.
Der Deutsche Bauernverband unterstützt als Mitglied des Aktionsbündnisses Forum Natur den Aufruf an alle Landnutzer, sich am öffentlichen Konsultationsprozess zum europäischen Naturschutzrecht, dem sogenannten Fitness Check, zu beteiligen.
Der DBV ruft seine Mitglieder in den Landes- und Kreisbauernverbänden auf, sich über die Internetseite des DBV (www.bauernverband.de) oder des AFN (http://natura2000.forum-natur.de) an der bis zum 24. Juli 2015 laufenden Fragebogenaktion der EU-Kommission zur Überprüfung der Natura 2000-Richtlinien zu beteiligen.
Die Landnutzer können als Betroffene und Sachkundige deutlich machen, dass der Naturschutz stärker dem Grundsatz „Schutz durch Nutzung“ Rechnung tragen muss. Auch können Bewertungen und Anregungen eingebracht werden, die bei der Weiterentwicklung der Richtlinien beachtet werden sollten. Jeder Landnutzer sollte sich nach Ansicht des DBV schon im eigenen Interesse an der Konsultation beteiligen.

Über den Link zur Homepage des Aktionsbündnisses Forum Natur kann jeder Landwirt mit einem Aufwand von wenigen Minuten direkt an der Umfrage der EU-Kommission teilnehmen. Natürlich kann auch direkt über die Homepage des Aktionsbündnisses an der EU-Konsultation teilgenommen werden. Um Transparenz zu wahren, erscheinen die Fragen mit erläuternden Antworten direkt auf der Seite. Jeder Teilnehmer hat aber auch die Möglichkeit, die EU-Konsultation individuell zu beantworten.

Das Aktionsbündnis Forum Natur vertritt als Zusammenschluss von 17 naturnutzenden Verbänden der Jägerschaft, der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft über 6 Millionen Menschen im ländlichen Raum.

Text / Foto: BV SAW