Aktuelles

Bauern empört über die Schuldzuweisungen der Umweltministerin

Schon wieder der Buhmann der Nation zu sein, hat die Bauern erneut zu Protestaktionen, wie in der Landeshauptstadt Magdeburg, auf die Straße gebracht.

Das Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz haben in der letzten Woche gemeinsam den Bericht zur Lage der Natur 2020 vorgestellt.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass viele Treiber der Arten- und Lebensraumgefährdung auf die „Intensität der Landnutzung, insbesondere auf eine intensive Landwirtschaft“, zurückzuführen sind.

Der Natur in Deutschland geht es insgesamt nicht gut genug, bilanzierte Umweltministerin Svenja Schulze.

Vor allem in der Agrarlandschaft sei der Zustand der Natur überwiegend schlecht.

Diese Schuldzuweisung kam bei den Bauern überhaupt nicht gut an.

Für die Landwirte, die die Natur als Produktionsgrundlage nutzen, ist dessen Schutz ein wichtiges Anliegen.

In jedem Jahr kommen staatliche Reglungen für die Landbewirtschaftung dazu, mit denen die Bauern im Sinne von Lebensraum- und Artenschutz umgehen müssen.

Aber auch mit freiwilligen Verpflichtungen und Projekten, jeweils unter hohem bürokratischem Aufwand, wollen die Landwirte ihren Beitrag zum Artenschutz leisten.

Verständnis für bisherige Naturschutzmaßnahmen haben die Bauern von der Umweltministerin nicht bekommen.

Stattdessen einen Schlag ins Gesicht, den sie nicht hinnehmen wollen und den Rücktritt der Bundesumweltministerin fordern.

Foto: LsV, Text: A. Jacobs

Absage des Feldtages in Beetzendorf

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation kann die Versuchsstation Beetzendorf leider keinen Feldtag am 04.06.2020 im ursprünglichen Sinn im Ortsteil Wohlgemuth ausrichten. Trotzdem besteht für interessierte Besucher die Möglichkeit nach telefonischer Voranmeldung das Versuchsfeld zu besichtigen.  Dort können derzeit Versuche in folgenden Kulturen begutachtet werden: Winter- und Sommergetreide, Kartoffeln, Sojabohnen, Lupinen, Körnerfuttererbsen, Silomais und Winterraps. Trotz der beiden trockenen Jahre 2018 und 2019 zeigen sich die Kulturen  noch in einem optisch guten Zustand. Alle Versuchsflächen werden bis zum 04.06.2020 ausgeschildert sein und der Versuchsfeldführer kann von der Internetseite der Landesanstalt für Landwirtschaft heruntergeladen werden oder vor Ort erhalten werden . Für Anmeldungen, Fragen und Konsultationen stehe ich telefonisch unter 039000/217 oder per E-Mail unter  Christian.Rettschlag@vs-beetzendorf.de zur Verfügung.

Foto: A. Jacobs, Text: Christian Rettschlag

Bauernverband: Bedarfsgerechte Düngung muss weiter möglich sein

Anlässlich der Verkündung der neuen Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt und dem Inkrafttreten des neuen Düngerechts am 1. Mai 2020 betont der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, dass die Landwirtschaft auch in den aktuellen Krisenzeiten für sauberes Trinkwasser stehe. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Grundwasserqualität und Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln gegeneinander ausgespielt werden. Obwohl eine bedarfsgerechte Düngung und der Schutz des Grundwassers kein Widerspruch sind, wurde eine fachlich mangelhafte Verordnung durchgedrückt, die eine bedarfsgerechte Düngung in nitratsensiblen Gebieten verbietet und sogar kontraproduktiv für den Gewässerschutz wirken kann. Das ständige Draufsatteln bei gesetzlichen Auflagen ignoriert die Grenze der Belastbarkeit in den Betrieben. Die neue Düngeverordnung wird Qualität und Menge der Ernten kosten und die Lebensmittelerzeugung in Deutschland schwächen. Zentrale Fragen sind nach wie vor nicht geklärt und wurden von Bund und Ländern in eine neue Verwaltungsvorschrift ausgelagert, die dringend einer praktikablen und sachgerechten Klärung bedürfen. Hierzu gehört die Neuausrichtung und Verdichtung der Nitratmessnetze im Sinne europäischer und nationaler Vergleichbarkeit sowie die exakte und kleinräumige Abgrenzung der nitratsensiblen Gebiete. Die Bundesländer müssen jetzt unverzüglich die Binnendifferenzierung auf den Weg bringen, um Wasserschutzmaßnahmen dort durchzuführen, wo tatsächlich noch Handlungsbedarf besteht. Die Überprüfung des Messstellen-Netzes und der technischen Ausstattung der Messstellen bleibt zudem eine Daueraufgabe und ist zwingend notwendig. Außerdem erwarten wir Lösungen dafür, dass die Betriebe, die fachgerecht und gewässerschonend wirtschaften, auch weiterhin bedarfsgerecht düngen dürfen und von den zusätzlichen Auflagen ausgenommen werden.“

Foto: A. Jacobs, Text:PM DBV

Bisher im April 2 Millimeter Regen

April – April, der macht was er will.

In diesem Jahr hat er uns bisher nicht mit schnellem Wetterwechsel und nassen Huschen überrascht, sondern mit extremer Trockenheit und täglich schnell ansteigenden Tagestemperaturen.

Knapp 7 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge des Aprilmonats sind bis dato auf den Feldern und Wiesen angekommen.

Die Niederschlagshöhe von nur 2 mm entspricht der Niederschlagsmenge von 2 Litern pro Quadratmeter.

Dementsprechend ist es trocken auf den Landwirtschaftlichen Flächen.

Winter- und Sommersaaten brauchen dringend Regen zum Keimen bzw. Wachsen.

Der Berufsstand ist beunruhigt.

Das Dürrejahr 2018 und das heiße Jahr 2019 sind noch gut in Erinnerung.

Zu ersten Engpässen kann es bei der Versorgung von Rindern und Schafen mit frischem Grünfutter oder silierten ersten Schnitt vom Grünland kommen.

Diese sich derzeit zuspitzende Situation hatte in dieser Woche das ZDF zum Anlass genommen, um in der Altmark zu drehen.

Philipp Fölsch, Geschäftsführer der Agrarprodukte Dambeck eG, führte das Fernsehteam über seine Flächen und legte die Situation dar.

Noch könnte die Natur die Regendefizite ausgleichen.

So wird also auf Regen gehofft, obwohl das ersehnte Nass auf den aktuellen Wetterprognosen nicht in Sicht ist.

Foto: Screenshot Beitrag ZDF – Heutejournal 22.04.2020 , Text: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Coronakrise hat Bewusstsein für die Landwirtschaft geschärft

Der Samen, der jetzt nicht in die Erde kommt, kann im Herbst keine Früchte tragen.

Die Früchte, die nicht geerntet werden, können nicht gegessen werden.

Die Tierbestände, die nicht versorgt, sondern abgeschafft werden, bescheren eine Zeit ohne Fleisch, Milch und Eier aus heimischer Produktion.

Wir Landwirte denken, dass diese Botschaften der Bevölkerung bewusster sind als in normalen Zeiten.

Um auf die Arbeit des bäuerlichen Berufsstandes hinzuweisen, gibt es die Aktion“ Wir machen – weiter“

Weiter-machen-zu-dürfen – hört sich derzeit fast wie ein kleines Wunder an.

Gefühlt bleiben trotz vorsichtiger Lockerung viele Dinge beschränkt oder verstärken sich noch.

Auf dem Corona- Informationsportal unsere Landesregierung ist nachzulesen, welche Regeln gelten und was sich ändert.

Die textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes, die Lockerungen bei den Ladengeschäften oder die Öffnung von zoologischen Gärten – immer unter dem Gesichtspunkt der Eindämmung der Ausbreitung des Corona- Virus.

Dennoch ist ein Ende der Ausnahmesituation nicht in Sicht.

Die Versorgung der Tierbestände und die notwendigen Feldarbeiten sind für die Bauern unter dem Aspekt von Selbstschutz der Unternehmer und Mitarbeiter möglich.

Die Landwirte nehmen ihre Verantwortung im Rahmen der Systemrelevanz der Lebensmittelwirtschaft ernst, aber welche Auswirkungen sich letztendlich aus der Summe aller Beschränkungen ergeben, ist auch für diese Berufsgruppe noch nicht klar erkennbar.

Text: A.Jacobs- BV AMK SAW e. V. + Foto: A.Jacobs/Montage DBV e. V.

Kühe melken geht nicht im Homeoffice

Auch für die Landwirte hat sich das Leben von heute auf morgen mit den Einschränkungen im Zuge der Corona- Situation nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Arbeitswelt verändert.

Homeoffice ist in anderen Branchen eine Option, um am Ball zu bleiben.

Die Abläufe und Kreisläufe in der Landwirtschaft lassen den Bauern aber diesbezüglich keine Wahl. Die Arbeit muss vor Ort, immer mit dem Augenmerk auf den persönlichen Schutz, erledigt werden.

Die rund 22.000 Milchkühe im Landkreis nehmen es gelassen.

Zweimal täglich begeben sie sich auf den Weg zu den Melkanlagen und werden von den Melkern betreut, wie eh und je. Die heimische Rohmilch gelangt zur weiteren Verarbeitung in die Molkereien und sichert den Nachschub für alle Milchprodukte.

Homeoffice ist hier keine Option, um anfallenden Arbeiten zu erledigen.

Die vergangenen Wochen haben uns allen vor Augen geführt, welchen Stellenwert die Landwirtschaft im eigenen Lande hat.

Ein mulmiges Gefühl macht sich breit, wenn Milch oder Mehl in den Regalen nicht kontinuierlich zu finden sind.

Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Verbraucher sind auf eine funktionierende Logistik angewiesen.

Die steht aber gehörig unter Stress.

Geschlossene Restaurants einerseits, eine starke Nachfrage im Einzelhandel andererseits haben die Warenströme plötzlich und tiefgreifend verändert, heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes. Der DBV hat einen Statusbericht für die Agrarmärkte im Lichte der Corona-Krise erstellt, der auf der Homepage des DBV einzusehen ist.

Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V., Text: A. Jacobs, PM – DBV e. V.

Portal zur Anmeldung von Saisonarbeitern für die Betriebe gestartet

Der Deutsche Bauernverband hat ab sofort die Webseite https://saisonarbeit2020.bauernverband.de freigeschaltet. Auf dieser Seite müssen die Betriebe die konkreten Einreisedaten ihrer Saisonarbeiter aus Osteuropa anmelden, die mit dem Flugzeug nach Deutschland kommen. Diese Daten werden an die Bundespolizei weitergeleitet, so dass die Einreise erfolgen kann. Die Webseite wurde nach den Vorgaben der Ministerien und der Bundespolizei erstellt.

Vor der Anmeldung müssen die landwirtschaftlichen Betriebe selbstständig die Flüge für ihre Saisonkräfte organisieren. Eine Zuteilung von Seiten des Deutschen Bauernverbandes ist nicht vorgesehen; das Portal übernimmt lediglich die Anmeldung und Weitergabe der Informationen an die Bundesbehörden.

Entscheidend ist, dass die mit dem Robert Koch-Institut abgestimmten Vorgaben des Bundesinnenministeriums und des Bundeslandwirtschaftsministeriums eingehalten werden, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Dazu gehören unter anderem ein Gesundheitscheck der Mitarbeiter bei ihrer Einreise und eine faktische Quarantäne in den ersten 14 Tagen des Aufenthaltes.

Weitere Fragen und Antworten zum Verfahren sind in einem FAQ auf der angegebenen Webseite ersichtlich.

Foto: BV AMK SAW e. V.  und Text: PM DBV e. V.

Beschluss des Bundesrates zur Novelle Düngeverordnung trotz massiver Proteste der Bauern

Mit knapper Mehrheit hat sich der Bundesrat auf seiner Sitzung am 27. März für die

Novellierung der Düngeverordnung ausgesprochen.

Der landwirtschaftliche Berufsstand hat die Politik immer wieder darauf hingewiesen, dass die Düngeverordnung auch in der Praxis funktionieren muss.

Für die Landwirte sind langfristige und praxistaugliche Lösungen wichtig, bei denen Landwirtschaft und Gewässerschutz in Kooperation stattfinden.

Olaf Feuerborn, Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V.: „Landwirtschaftliche Betriebe müssen weitere drastische Einschränkungen hinnehmen, unabhängig davon, ob sie die Messwerte verursacht haben.“

Ein Gutachten aus Niedersachsen legt offen, dass die Auswahl, Auswertung und die technische Beschaffenheit der Nitratmessstellen in Niedersachsen an nahezu allen Messstellen gravierende Mängel aufweisen.

„Bund und Länder sind jetzt gefordert, vor dem Hintergrund der anstehenden Verwaltungsvorschrift zur Düngeverordnung die fachlichen Grundlagen für die Abgrenzung der nitratsensiblen Gebiete sowie das zugrundeliegende Messnetz zu überprüfen, die offensichtlichen gravierenden Mängel auszuräumen und europäische Vergleichbarkeit herzustellen“, so Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes.

Foto: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V. und Text: PM – BV Sachsen-Anhalt e. V. + Deutscher Bauernverband e. V.

Corona Virus und landwirtschaftliche Produktion

Sachsen-Anhalt hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus die Einschränkungen für die Bevölkerung präzisiert.

Wie in der Pressemitteilung 135/ 2020 der Staatskanzlei aufgeführt hat das Kabinett eine zweite Corona Eindämmungsverordnung beschlossen.

Bis Sonntag, 19. April, soll das öffentliche Leben in Sachsen-Anhalt weitgehend ruhen, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

Die Versorgung mit Lebensmitteln wird von den Menschen mit Sorge betrachtet und stellt in der Tat eine große Herausforderung dar.

Die Kette von Vorleistungs- und Zulieferungsbereich, landwirtschaftlicher Erzeugung, Lebensmittelverarbeitung, Logistik, Handel und Verkauf gehört zur systemrelevanten Infrastruktur.

Landwirte sind derzeit auf den Feldern mit der Pflege der stehenden Feldkulturen und der Vorbereitung zur Aussaat und Pflanzung der Sommerkulturen beschäftigt.

In den Betrieben mit Tierhaltung steht die Versorgung der Nutztierbestände an vorderster Stelle.

Mögliche Erkrankungen und auch Quarantäneregeln können im Landwirtschaftsbereich weitreichende Konsequenzen haben.

Darum sind Landwirte auf flankierende Maßnahmen angewiesen, die sich täglich erweitern und ändern.

Beispielsweise entstehen Plattformen zur Vermittlung von Arbeitskräften für Saisontätigkeiten, da die Einreise von ausländischen Saison Arbeitskräften derzeit beschränkt ist.

Arbeitszeitliche Regelungen und Änderungen bei Hinzuverdienstgrenzen sind auf dem Weg, Liquiditätssicherungsdarlehen für Unternehmen der Landwirtschaft werden bereitgestellt.

Auf der Homepage des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt www.bauernverband-st.de

ist ein FAQ für Landwirte zu finden.

Auf den Seiten des Deutschen Bauernverbandes www.bauernverband.de sind Informationen zu Corona Virus und Landwirtschaft zusammengestellt.

Foto: Screenshot DBV, Text: A. Jacobs – BV AMK SAW e. V.

Zukunftskommission Landwirtschaft auf den Weg gebracht

Vorschläge an Kanzlerin Merkel übergeben

Gemeinsam haben Vertreter des Deutschen Bauernverbandes und von „Land schafft Verbindung Deutschland“ (LsV) Vorschläge für die Gestaltung einer „Zukunftskommission Landwirtschaft“ an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.

Bundeskanzlerin Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner haben ihre Bereitschaft erklärt, diese Kommission auf den Weg zu bringen und sind dabei im Grundsatz dem Organisationsvorschlag von DBV und LsV gefolgt. Die Besetzung der Kommission soll auf drei gleichgewichteten Säulen basieren: Landwirtschaft, Wissenschaft und Beratung sowie andere gesellschaftliche Gruppen, darunter vor allem der Verbraucher, Natur- und Umweltschutz. Die Bundesregierung wird die Mitglieder des Lenkungskreises berufen. Das Sekretariat der Kommission soll vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wahrgenommen werden.

Weitgehend einig war man sich auch bei den Themen, die die Zukunftskommission bearbeiten soll: Wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt, Klimaschutz, Tierhaltung und Zukunft der Agrarpolitik. Die Kommission soll zu diesen Themenbereichen Empfehlungen an die Politik erarbeiten und möglichst im Sommer 2020 ihre Arbeit aufnehmen.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, strebt mit dieser Kommission einen gesellschaftlichen Konsens an: „Unser Vorschlag soll Dialog, Sachlichkeit und Verbindlichkeit in die öffentliche Debatte über Landwirtschaft und Ernährung bringen, auch und gerade um den landwirtschaftlichen Betrieben eine klare Perspektive für die Zukunft zu geben.“

An diesem Treffen nahmen neben der Bundeskanzlerin, auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, der Präsident und der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied und Bernhard Krüsken, sowie die Sprecher von „Land schafft Verbindung Deutschland“, Dirk Andresen und Sebastian Dickow, teil.

Text: Pressemitteilung DBV vom 19.03.2020 u. Foto: Denzel/Bundespresseamt